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28.7.2010 von sabina voice.
Seit jeher wollen sich Menschen entwickeln, ihre Grenzen kennen-, aber auch überschreiten lernen. Grenzen überwinden und damit das Ausmaß ihrer eigenen Fähigkeiten / Möglichkeiten erfahren, macht mutig und stark. Vielleicht hätten Sie sich noch vor einigen Jahren nicht zugetraut, einen Marathon mitzulaufen oder eine eigene Firma zu gründen, Verantwortung für eine Familie zu übernehmen etc. Was auch immer sie heute mit Leichtigkeit tun, das Ihnen früher unmöglich schien, es ist eine Erweiterung Ihres Spielraums, Ihres Selbst.
Diese Ausdehnung erfordert also Raum. So vielfältig unser Repertoire an Möglichkeiten ist und je mehr wir uns verzweigen und auch die kleinste Fläche noch ausfüllen und verdichten, wachsen wir. Jeder Einzelne von uns beansprucht diesen Raum für sich. Und dabei werden es immer mehr Menschen. Ich frage mich manchmal, ob uns das wirklich gut tut? Oder anders ausgedrückt: Müssen wir wirklich jedes Potential nutzen? Aus allem etwas machen? Wohin soll es führen, wenn jeder immer mehr Raum für sich beansprucht? Ist denn genug Platz für alle da? Unsere Erde gibt uns natürliche Grenzen vor, doch wir konsumieren jetzt schon mehr, als wir zurückgewinnen können.
Wenn Sie etwas können, müssen Sie das noch lange nicht tun. Sie haben dann aber eine Wahl und das ist ein schönes Gefühl. Vielleicht hatten Sie einmal das Ziel, reich an materiellen Dingen zu sein. Wenn Sie sie haben, dann nimmt der Wert für sie ab, eben weil Sie sich nun alles Erdenkliche leisten können. Die seltenen Dinge haben einen hohen Preis, nicht weil sie so toll sind, sondern weil es einfach nicht genug für alle davon gibt. Wenn Sie ein Talent haben, das Sie von vielen anderen unterscheidet, dann macht Sie das zu jemand Besonderem, es geht dabei gar nicht so sehr darum, ob das, was Sie können, gebraucht wird oder für die Gesellschaft nützlich ist.
Wie viele Stars wollen wir noch erschaffen? Wie viele Preise verleihen? Wie viele Kämpfe gewinnen, wenn es bald nichts mehr gibt, für das es sich zu gewinnen lohnt? Sollten wir uns nicht besser im Zurücknehmen üben? Im Zufriedensein, mit dem, was unsere kleine Welt uns gibt? Die meisten Märkte sind gesättigt, Bedürfnisse werden künstlich geschaffen oder forciert, wir jammern auf hohem Niveau. Wachstum ohne Grenzen? Bis wir alle Chefs sind, jeder sein eigenes Auto fährt und in Garagen parkt, die für andere ein Dach über dem Kopf wären, nirgendwo mehr ein Baum steht? Selbstverwirklichung um jeden Preis? Ist das, das höchste Ziel unserer Wohlstandsgesellschaf? Und was kommt danach?
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10.7.2010 von sabina voice.
Wir reden, lesen und schreiben ständig über andere, warum eigentlich nicht über uns? Warum machen wir aus unseren Gefühlen eine Mördergrube? Warum behält man die unangenehmen Erfahrungen lieber für sich und möchte nur das Schöne teilen? Ich kann mich mitteilen, wenn ich glücklich und wenn ich traurig bin und es hilft mir, mich mit anderen auszutauschen. Ja, es wird sogar dann erst richtig gut, wenn ich mich so zeige, wie es mir gerade geht. Dann nämlich, finden sich auf einmal andere, die das gleiche Problem oder die selben Sorgen haben. Dann wird man aufgefangen und getröstet und fühlt sich nicht mehr so allein. Ist es eine Form von Schwäche oder gehört so etwas nicht an die Öffentlichkeit? “Privare” bedeutet “berauben, befreien von”, doch warum pflege ich Netzwerke, wenn ich mich eigentlich abgrenzen möchte? Ich zeige, was ich sehe und da ist nicht nur Glanz und Gloria und ich würde mir wünschen, dass es noch mehr von meiner Sorte gäbe ..
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8.7.2010 von sabina voice.
Der Drang sich entwickeln zu wollen, liegt - mehr oder weniger ausgeprägt - in jedem von uns. Für mich bedeutet Ent-wicklung das langsame Entwirren und Aufdecken bisher verborgener Talente und ureigenen Wesens mit all seinen Facetten. Mein Fortschreiten - und das der anderen - fordert heraus mitzuhalten, zu überholen, sich mitnehmen zu lassen, andere zu begleiten oder mitzureißen. Auf dieser Fahrt ist es unerheblich, wer gerade führt. Es geht einzig und allein darum, überhaupt auf der Strecke zu bleiben. Wo die Reise endet, ist uns allen bekannt.
Wer etwas besser als andere können will, wird sich dementsprechend mehr anstrengen. Wer besonders schnell sein will, wird sich im Sprinten üben. Der Wettbewerb spornt uns an, mehr zu geben, als wenn wir alleine wären. So sehr wir uns durch ein Merkmal von anderen unterscheiden wollen, so sehr wir auch gewinnen wollen, was wir letztlich wirklich gewinnen, ist Selbstbewusstsein!
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7.7.2010 von sabina voice.
Wenn Sie ein Problem mit einer anderen Person haben, dann denken viele, dass sich daran nicht viel ändern lässt. Einen Menschen ändern sie nicht, das stimmt.
Ich konnte die letzten Jahre viel üben. In meiner unmittelbaren Umgebung: ein klassischer Fall von Mobbing, nach der Scheidung lagen wir uns auch nicht gerade versöhnlich gestimmt in den Armen, und auch sonst suchte ich eher die Gesellschaft von schwierigen, unnahbaren Gesellen. Das wundert mich heute nicht mehr, denn für mich wiederholt sich eine Situation in unserem Leben so lange, bis die Aufgabe, die wir unbewusst oder bewusst zu lösen versuchen, gemeistert ist.
Zwischenmenschliche Konflikte hängen mit unseren eigenen, inneren Konflikten zusammen. Sie sind oft die Folge von Versagensängsten, Minderwertigkeitsgefühlen und Blockierungen verschiedenster Art. Es ist für den Einzelnen schwierig nachzuvollziehen, was genau gerade im anderen vor sich geht, wenn derjenige sich nicht mitteilen kann oder will. Dazu kommt die individuelle Einstellung zu Konflikten: destruktiv oder konstruktiv? Trennend oder verbindend? Feind oder Partner?
Es geht nie nur um die Sache! Es geht um Beziehungen, Bedürfnisse und Wünsche, Interessen, Gefühle und Grenzen. Wenn wir einen Konflikt lösen wollen, dann müssen wir gerade diesen Komponenten Beachtung schenken. Wie fühlt sich mein Gegenüber? Was sind seine Ängste und Ziele? Wenn wir ihn besser kennen, dann geben uns Schilderungen seiner Vergangenheit Aufschluss über Grundeinstellung und bisheriges Verhalten.
Der Wunsch, dass sich der andere verändern soll, damit sich etwas verbessert, ist zwar verständlich und auch der einfachste Ansatz, doch so leicht ist es dann auch wieder nicht. Wer aber z.B. Wutausbrüche als verdeckten Hilferuf entlarvt oder Überreaktionen als Folge von unterschwelligen Ängsten erkennt, der kann eher auf den anderen zu gehen, auch wenn ihm eigentlich mehr nach Trennung wäre.
Mit Verständnis und Einfühlungsvermögen, einer großen Portion Mut und Selbstbewusstsein verändern sich die Dinge in dem Maße positiv, wie man selbst positiv anders handelt, als gewohnt. Probieren Sie es aus und überraschen Sie damit Ihren Gegenüber!
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6.7.2010 von sabina voice.
Vor knapp zehn Jahren begab ich mich auf eine Reise zu mir selbst. Jedenfalls hatte ich damals das Gefühl, dass da noch viel mehr in mir steckt, als ich zu dieser Zeit auslebte. Da war so viel, was einfach an die Oberfläche wollte. Doch jedes Mal, wenn ich gerade den Kopf über Wasser reckte, drückte mich jemand wieder nach unten und ich wehrte mich auch nicht dagegen. Ich war es gewohnt, einzustecken. Bei zwei dominanten Elternteilen und einem sechs Jahre älteren Bruder, ist es verdammt schwer sich durchzusetzen. Das Gefühl, MAL etwas besser zu können oder zu wissen als sie, war ein starkes Motiv, mich zu verändern. Und das war es nicht alleine.
Wer in einer Art Dauerkonflikt groß wird, strebt nach Ruhe und Frieden. Doch auch die scheinheilige Form von Harmonie ist nicht der Schlüssel zum Glück. Ein Streit ist Auseinandersetzung und wenn er mit Respekt gegenüber dem anderen gelebt wird, dann kann er einen großen Schritt weiter bringen. Wissen und Erleben sind jedoch genauso Zweierlei, wie Theorie und Praxis. Wohlfühlen kommt nicht von ungefähr, man kann etwas dafür tun, wenn man weiß, was einem gut tut, wenn man sich dafür entscheidet und nichts anderes mehr zulässt.
Ich habe mir oft gewünscht, unter anderen Bedingungen groß geworden zu sein: in einer Bilderbuchfamilie, wie man sie aus Zeitschriften kennt, unter positiven Menschen, die dich achten und fördern. Nun, davon gab es Gott sei Dank auch einige. Meine Kindheitserfahrungen haben mich geprägt. Eine Prägung, die nicht von mir kommt, sondern von außen und ich wollte diesen Stempel nicht. Doch man kann nicht einfach die Uhr zurückdrehen, man weiß ja nicht, wie es gewesen wäre, wenn. Es sollte wohl alles so sein.
Was bin ich heute froh, dass ich mich damals auf diese Reise begeben habe. Heute ist der Wunsch nicht mehr so groß, groß zu sein, doch genau DAS macht mich so glücklich: dass ich es gar nicht (mehr) sein muss!
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29.6.2010 von sabina voice.
Warum soll ich mich auf eine Krise freuen?
Als ich das Fußballspiel: Deutschland-Ghana sah und mit welcher Überheblichkeit wir nach dem 4:0 gegen Australien davon überzeugt waren, Weltmeister zu werden, war mir klar, dass das deutsche Fußballteam es schwer haben wird, diese Leistung aufrecht zu erhalten. Und wer weiß, welchen Verlauf das Spiel gegen England genommen hätte , wenn es zum Ausgleich gekommen wäre ..
Wenn wir uns relativ sicher fühlen und den Sieg schon innerlich abgehakt haben, dann sind wir auch nicht mehr so engagiert und motiviert bei der Sache. Schließlich müssen wir alle mit unseren Ressourcen sparsam umgehen. Die Erfolgswelle trägt eine Zeit lang, wird dann auch wieder flacher, bis zur nächsten. In der Regel warten wir darauf, dass sie auf uns überschwappt, ergreift und wie selbstverständlich weiter bringt. Doch auch die kurzen, ruhigen Phasen dazwischen haben ihren Reiz. Dann, wenn es nichts zu lachen gibt, kommen wir wieder auf den Boden der Tatsachen.
Auf Zeiten, in denen ich mich klein, schwach und ohnmächtig fühlte, folgten meist die schönsten Momente meines bisherigen Lebens. In dieser Phase konnte ich bitten, war dankbar für jede Hilfe und es schien auch den Personen in meinem Umfeld eine aufrichtige Freude zu machen, mich zu unterstützen. Einerseits ist der Sieg ein Gewinn, doch Krisen und Niederlagen sind gewinnbringend! Wer bei Null startet, hat nach oben alles offen. Was kann er schon verlieren? Nach einer solchen Phase kam bei mir bisher immer etwas Besseres als vorher.
Wenn wir es schaffen, eine Krise als einen Teil unseres Lebens anzunehmen, dankbar dafür sind, dass wir wieder Anlass zur Reflexion haben, dann verlieren wir nur den Schrecken und können ganz relaxt auf die nächste tragende Erfolgswelle warten ..
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22.6.2010 von sabina voice.
Man sagt: Mathematiker sind faule Leute, ich behaupte es auch gerne, weil es für mich viel weniger Arbeit ist, einige Regeln zu behalten, als tausende Vokabeln. Für mich ist Rechnen ein Spiel, in dem Zahlen die Figuren sind, die ich bewege.
So kann man z.B. bei einem klassischen Brett-Spiel wunderbar das System der Ganzen Zahlen nachvollziehen: fünf Schritte vor und zwei zurück, ist dasselbe, als wäre man nur drei nach vorne gegangen. Das versteht jedes Kind auf Anhieb.
Wenn Sie einen Schüler fragen, wieviel vier mal einhalb ist, dann fängt er an zu überlegen und wird eine Weile brauchen. Fragen Sie ihn aber danach, wieviel Pizza das ist, kommt die Antwort sofort. Die leckeren Teigfladen kennt er aus seinem Leben, in der Regel mögen Kinder dieses Essen, haben also einen positiven Bezug dazu, und sie können es besser begreifen, weil es greifbar ist!
Ein Wendepunkt in der Analysis ist dort, wo sich die Krümmung ändert: von links- nach rechtsgekrümmt und umgekehrt. Wer Auto fährt, kann sich das in der Regel gut vorstellen, weil er aus eigener Erfahrung weiß, wann er das Lenkrad anders einschlägt. Für jemanden, der keinen Führerschein hat, ist das schon schwieriger. Den setze ich eben aufs Fahrrad, wenn es sein muss.
Das Rechnen mit Tassen und Tellerchen oder Stühlen als Platzhaltern ist wesentlich aufwändiger als die Abstraktion und doch macht es erst den Sinn dieser ersichtlich! Eine Variable steht für irgendeine Zahl, ob sie nun x oder y heißt oder Lieschen Müller.
Für mich kommt im heutigen Mathematik-Unterricht genau dieser Praxisbezug zu kurz. Die Schüler wissen nicht, was sie da überhaupt tun und wozu. Wer darüber hinaus zu denjenigen Personen gehört, die Dinge ausprobieren müssen, um sie zu verstehen, der hat es eindeutig schwerer, als andere.
Einer meiner Favoriten in Sachen Lehren und Lernen, ist Prof. Dr. Werner Stangl vom Institut für Pädagogik und Psychologie an der Johannes Kepler Universität Linz. Seine Arbeitsblätter und Lerntipps sind nicht nur hilfreich, sondern auch leicht umsetzbar. Wer Lust auf einen kleinen Test hat, welcher Lerntyp er ist, der folge diesem Link: HALB-Test
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19.6.2010 von sabina voice.
Ich habe mir lange Zeit Gedanken darüber gemacht, wie mein Traummann sein sollte. Normalerweise hört man solche Eigenschaften, wie: groß, vermögend, gutaussehend, intelligent, ehrlich, lustig, sportlich, treu. Ähnliches habe ich mir anfangs auch gewünscht. Einige Beziehungen später bemerkte ich dann, dass ich eigentlich immer genau das bekommen hatte, was auf meiner Wunschliste stand. Allerdings hatte ich wohl vergessen, dass es da unendlich viele Kombinationen von guten und schlechten Eigenschaften gibt und es war fast unmöglich, an alles zu denken, was mir wichtig ist. Außerdem veränderten sich auch noch meine Prioritäten im Zeitablauf.
Vom gutaussehenden Macho bis zum einfühlsamen Softie, keiner passte bisher so wirklich zu mir, doch es war überaus lehrreich für mich, ihre Bekanntschaft gemacht zu haben und ich war jedes Mal verliebt und voller Hoffnung. Und ich glaube jetzt, dass es mir genau darum geht: Ich will lernen, leben, lieben. Das habe ich mit meinen Männern. Ich erkannte in ihnen jene Potentiale, die auch in mir stecken und indem ich sie bei ihnen entdeckte und zum Leben erweckte, wurden sie auch mir bewusst. Insofern sehe ich es sogar als außerordentlich wichtig an, mit genau diesen Menschen einen Teil meines Lebens verbracht zu haben. Sie haben mein Leben bereichert, wie ich ihres und das ist für mich ein Grund zur Freude.
Vor meiner letzten Erfahrung mit einem potentiellen Partner fürs Leben, hatte ich die Einsicht, dass es nicht um Eigenschaften oder Aussehen alleine gehen könne. Mein Ziel war und ist es, mich mit einem Menschen wohl zu fühlen. Ob es mir nun gut tut in seinen Armen zu liegen, mit ihm zu erleben oder uns beide wachsen zu sehen. Und auch das war so. Es ist dabei fast unerheblich wie diese Person aussieht, ob sie blond, braun, groß, klein, dick, dünn, arm oder reich ist. Wenn ich heute einen Wunsch ans Universum sende, dann diesen: Ich wünsche mir einen Mann, der zu mir passt!
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17.6.2010 von sabina voice.
Es ist eine wunderbare Erfahrung, wenn einem bewusst wird, was man alles kann, was man selbst erschaffen hat, ohne fremdes Zutun. Ob das nun ein genähtes Kleid, eine gute Mathearbeit oder ein gemeistertes Projekt ist, das man selbstständig leitete. Die Erkenntnis, dass man ganz aus sich selbst heraus - mit eigener Kraft - etwas Schönes und Gutes produzieren kann, erfolgreich ist bzw. leistet, steigert nicht bloß das Selbstbewusstsein, sondern motiviert und befriedigt zugleich.
Selbstwirksamkeit ist erst einmal ein Gefühl der subjektiven Kompetenz. Wie wir sie beurteilen, hängt u.a. davon ab, was uns und anderen wichtig ist. Eine Leistung wird erst zu einer, wenn wir sie bewerten. Selbst wenn es keine Noten oder Punkte gibt, so bewerten wir unsere Werke, finden sie toll oder hässlich, gelungen oder missglückt. Wenn sich dieses subjektive Gefühl durch den Vergleich mit - oder das Feedback anderer - bestätigt, schöpfen wir daraus Selbstvertrauen und Zuversicht.
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14.6.2010 von sabina voice.
Liebe ist für mich ein zentrales Thema, denn es ist mit schönen Emotionen wie Freude und Erfüllung verbunden. Wer wirklich liebt, übermittelt die Botschaft, den anderen so zu nehmen wie er ist, seine Stärken UND Schwächen zu schätzen. Wer liebt, dem ist der andere wichtig, seine Gefühle, seine Ziele, sein Wohlergehen. Wie eine Blume, die man gießt und nährt, weil man sie blühen sehen will. Und man bekommt viel dafür zurück.
Nun gibt es aber auch Menschen, die sich selbst nicht lieben, bzw. annehmen können, wie sie sind. Sie können sich gar nicht vorstellen, dass sie liebenswert sind. Sie tun mitunter dasselbe wie andere, doch die Reaktionen sind andere. Vielleicht gießen sie zu viel oder lassen das Pflänzchen vertrocknen, vielleicht kümmert es sie aber auch nicht wirklich, was ES zum Wachsen braucht. Sie verhalten sich nach Regeln und Normen, nicht nach Herz und Verstand. Diese Menschen können auch schlecht empfangen. So viel man ihnen auch geben will, es versickert im Sand.
Es war und ist für mich wichtig zu erkennen, wann ich es mit welchen Menschen zu tun habe. Denn so schön das Lieben ist, das Geliebtwerden gehört für mich dazu.
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