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14.6.2010 von sabina voice.
Liebe ist für mich ein zentrales Thema, denn es ist mit schönen Emotionen wie Freude und Erfüllung verbunden. Wer wirklich liebt, übermittelt die Botschaft, den anderen so zu nehmen wie er ist, seine Stärken UND Schwächen zu schätzen. Wer liebt, dem ist der andere wichtig, seine Gefühle, seine Ziele, sein Wohlergehen. Wie eine Blume, die man gießt und nährt, weil man sie blühen sehen will. Und man bekommt viel dafür zurück.
Nun gibt es aber auch Menschen, die sich selbst nicht lieben, bzw. annehmen können, wie sie sind. Sie können sich gar nicht vorstellen, dass sie liebenswert sind. Sie tun mitunter dasselbe wie andere, doch die Reaktionen sind andere. Vielleicht gießen sie zu viel oder lassen das Pflänzchen vertrocknen, vielleicht kümmert es sie aber auch nicht wirklich, was ES zum Wachsen braucht. Sie verhalten sich nach Regeln und Normen, nicht nach Herz und Verstand. Diese Menschen können auch schlecht empfangen. So viel man ihnen auch geben will, es versickert im Sand.
Es war und ist für mich wichtig zu erkennen, wann ich es mit welchen Menschen zu tun habe. Denn so schön das Lieben ist, das Geliebtwerden gehört für mich dazu.
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1.6.2010 von sabina voice.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, was für Sie selbstverständlich ist? Was erwarten Sie von sich und anderen? Was klärt sich Ihrer Meinung nach von selbst? Wenn ein Verhalten zur Selbstverständlichkeit wird, schätzen wir es vielleicht immer noch genauso wie am Anfang, aber vergessen gerne, den anderen merken zu lassen, dass es uns wichtig ist und eigentlich ein Geschenk. Ob das nun die wohl gefalteten, gebügelten Hemden im Schrank sind, die nicht die Heinzelmännchen dort wohlwollend platzierten oder die Gardinenstange, die vom Partner trotz mangelnder Freizeit noch schnell montiert wurde. Diese “Kleinigkeiten” sind Gesten der Zuneigung, des Respekts und Achtung gegenüber der anderen Person. Das könnten alles auch andere erledigen. Wir würden uns keinen Zacken aus der Krone brechen, wenn wir einmal darauf achten würden, was andere für uns wie selbstverständlich tun und unsere Anerkennung zeigen würden. Ein “Danke” kann oft Wunder wirken und selbst erkaltete Herzen ein wenig wärmen ..
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16.5.2010 von sabina voice.
Nicht nur im Beruf ist eine Umorientierung in der Lebensmitte eine große Herausforderung und raubt uns Energie und Kraft. Was sich am Anfang entweder nach großem Glück oder - wenn ungewollt - nach der großen Krise anhört, ist nicht halb so extrem, sondern eine schwierige Aufgabe, die man lösen kann. Ich weiß wovon ich schreibe, denn ich kenne den Ablauf aus eigener Erfahrung sehr gut. Sowohl beruflich, als auch privat, wagte ich einen Neuanfang und tue es immer noch. Es liest sich so leicht in Ratgebern, vielleicht besucht man auch Seminare, aber was da überall NICHT steht, ist, wie man sich dabei fühlt und wie man mit diesen Emotionen umgehen soll. Erfolg ist das Ergebnis eines guten Gefühls!
Das bedeutet, Du darfst NICHT darauf hoffen, dass sich der Erfolg einstellt, wenn Du dies oder jenes erreicht hast, sondern Du solltest versuchen, zuerst mit Dir und Deiner Umwelt zufrieden und glücklich zu sein, so, wie sie sich gerade für Dich darstellt. DAS ist die Schwierigkeit, alles andere läuft fast wie von selbst. Wenn das Gefühl stimmt, dann nutzen auch Anleitungen. Die Frage ist eher, will ich überhaupt noch eine Verbesserung, wenn ich bereits JETZT zufrieden bin?
Wenn man sich z.B. einen neuen Partner wünscht, dann ist man ja erst einmal allein. Man macht sich das Leben mit anderen Dingen schön, genießt Freiheit und Unabhängigkeit, trifft sich mit Freunden und geht zur Massage. Man kann sich auch ohne festen Freund wohlfühlen. Wenn der Wunsch danach groß genug ist, wird man sich immer wieder nach geeigneten Personen umdrehen und sie auch wahrnehmen. Man wird sich mit ihnen treffen und sich offen zeigen. Wer mit sich selbst zufrieden ist, strahlt das auch aus und wirkt damit anziehend auf andere. Ein unglücklicher Mensch dagegen, kann auf noch so viele Partys gehen, sich von allen erdenklichen Personen beraten lassen, er wird mit seinem Kummer alleine bleiben.
Was den Neuanfang im Alter erschwert, sind unsere bisherigen Erfahrungen. Wir wissen, wie es sich anfühlt verlassen zu werden bzw. zu verlieren. Wir haben das bereits etliche Male erlebt. Wir haben irgendwann vielleicht ein Muster erkannt, das wir mit unseren Gedanken auch immer wieder anziehen, eine sich selbst erfüllende Prophezeiung: “So - und nicht anders - wird es immer wieder laufen!”. Dabei ist das Scheitern vorprogrammiert. Es kann nur positiv verlaufen, wenn wir - wie ein Teenager - bereit sind, daran zu glauben, dass es gut wird.
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13.5.2010 von sabina voice.
Menschen finden sich nicht ohne Grund. Ohne, dass es ihnen bewusst ist, verfolgen sie damit einen Plan oder suchen Hilfe beim anderen. Indem wir uns näher kommen, miteinander (er)leben, decken wir genau das auf, was wir am liebsten ganz weit weg vergraben hätten. Wir können es als Herausforderung für persönliches Wachstum und Heilung sehen oder einfach wegrennen und uns dieser Aufgabe entziehen.
Der Gegenüber wiederholt alte Verhaltensmuster, unter denen wir schon früher gelitten haben und wir ertappen uns dabei, wie wir genau das tun oder sagen, was wir schon immer bei einem anderen Menschen zutiefst ablehnten. Wir verfallen in Rollen unserer Eltern oder nahe stehenden Personen, die uns wichtig waren, weil wir es einfach nicht anders kennen und auch selbst davon einen Teil - sei es nun ererbt oder erlernt - in uns tragen. Ohne es bewusst zu wollen, finden wir genau den wunden Punkt des anderen, damit er endlich geheilt werden kann.
Wenn wir uns einmal diesen einen bestimmten Bereich, der uns immer wieder Schmerzen zufügt, genauer betrachten - vollkommen losgelöst von der jetzigen Situation - dann erkennen wir, wie wenig diese Verletzungen mit dem Heute zu tun haben. Heute haben wir die Chance es anders zu machen. Heute können wir selbst entscheiden, wie es weiter gehen soll. Heute schreiben wir den Roman unseres Lebens neu. Heute können wir lernen, darüber zu sprechen und Missverständnisse auszuräumen. Heute können wir leichter aufeinander zu gehen.
Es wird erst dann nicht mehr weh tun, wenn wir uns dieser Herausforderung stellen und unsere negativen Gefühle zulassen. Denn dann würde uns der Schmerz nicht mehr trennen, sondern fester denn je verbinden.
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16.4.2010 von sabina voice.
Eigentlich ist es schnell erklärt, warum sich Frauen so gerne und leider auch immer wieder in die Falschen verlieben. Die “bad boys” strahlen nach außen hin Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein aus, die seit je her anziehend wirken. Sie signalisieren uns, dass sie uns nicht brauchen und das tun sie auch nicht, weil sie ihre oberflächlichen Beziehungen auf mehrere Personen verteilen. Eine enge emotionale Bindung würden sie gar nicht erst wagen, denn dann wären auch sie verletzbar. Sie müssten uns daher eher leid tun, doch so einfach kommen auch wir nicht davon.
Wenn man es genau nimmt, waren viele von uns auch schon mal so ein “bad boy”. Dann nämlich, wenn uns unsere persönlichen Erfahrungen dazu gemacht haben. Wenn wir aus altem Verlust-Schmerz den Mut zu einer neuen, guten Partnerschaft verloren haben. Eine Medaille hat bekanntlich zwei Seiten und dazu gehören wir eben auch selbst, nicht bloß die anderen. Wir sollten uns eher fragen, warum wir solche Menschen (immer noch) anziehen. Vielleicht sind wir einfach noch nicht bereit … oder uns dessen noch nicht bewusst?
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11.4.2010 von sabina voice.
Viele Beziehungskonflikte im Leben, ob beruflich oder privat, sind auf unterschiedliche Persönlichkeiten zurückzuführen, die aufeinander treffen. Man selbst kann sich manchmal kaum vorstellen, wie anders andere “ticken” können.
Ein Freund von mir - den ich sehr schätze und liebe - will immer alles kurz und prägnant formuliert haben. Ihn langweilen meine ausschweifenden Beziehungsfragen und philosophischen Ergüsse. Er liebt es, wenn ich den Mund halte, und ihm einfach nur zuhöre. Er ist ein klassischer Tüftler, kann nächtelang an Details arbeiten, sucht perfektionistisch nach dem Optimum, selbst wenn man das Haus abreißen würde, in dem er wohnt. Er ist die Ruhe selbst - nach außen hin, kann meine Stimmungen überhaupt nicht nachvollziehen - weil er dafür keine Antennen hat - und liebt seine Freiheit über alles. Er denkt logisch, nähert sich Schritt für Schritt seinem Ziel, hat dabei alle Geduld der Welt und führt alles was er anfängt auch zu Ende. Er könnte mir heute noch sagen, wie der Weg aussah, den wir vor Jahren zum ersten Mal gingen. Er könnte mir sagen, wonach es damals roch, ob die Schafherde Junge hatte, welche Wolken am Himmel zu sehen waren, kurz: Er ist das genaue GEGENTEIL VON MIR!
Da ich nun mal ein Mensch bin, der gerne etwas von anderen lernt, der Neues entdecken will, der immerzu Input braucht, kam mir dieser Typ gerade recht, doch mit ihm auszukommen und ihn zu verstehen, daran wäre ich fast gescheitert. Anfangs wollte ich ihn verbiegen, ihm meine Art und Weise näher bringen, ihn davon überzeugen, dass ICH richtig liege. Das versuchte er auch mit mir und der Machtkampf begann. Heute kommt mir das ziemlich dumm vor, denn das konnte nicht gut gehen. Außerdem finde ich ja viele Eigenschaften von ihm auch sehr positiv und nützlich und ich wäre insgeheim froh, ein bisschen davon zu haben. Ich fühlte zwar, dass es für mich irgendwie sinnvoll sein würde, einem solchen Mann begegnet zu sein, doch es war lange Zeit eine Quälerei für uns beide. Wir haben nur eine kleine Schnittmenge, die wir leben können und doch haben wir auch voneinander gelernt und ich wäre heute in einigen Dingen längst nicht so erfolgreich, wenn ich mir nicht etwas von ihm abgeschaut hätte. Ich bin ruhiger geworden, introvertierter, weniger impulsiv, logischer und kann jetzt auch mal ein bisschen Chaos aushalten. Ich weiß heute, dass ER EBEN SO IST, wie er ist und das ist auch gut so. Ich glaube, er fand so manche Aufregung meinerseits auch nicht so schlimm. Im Gegenteil, so ein bisschen Energie und Lebensfreude steckt jeden an, selbst einen - eher unterkühlt wirkenden - Cowboy.
Für alle, die tagtäglich ihre Mühe mit ihrem Gegenüber haben - ob im Büro oder zuhause - dem sei das folgende Buch empfohlen: “So bin ich eben!” Erkenne dich selbst und andere”, von zwei Trierer Psycho-Fachfrauen: Stefanie Stahl und Melanie Alt. Dort kann man auch einen kleinen Persönlichkeitstest machen. Und vielleicht verstehen Sie bald besser ..
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22.3.2010 von sabina voice.
Wenn wir lieben, dann fühlt sich die Welt richtig an. So stelle ich mir das Paradies vor. Liebe verbreitet ein Gefühl von Frieden und Ruhe, von Harmonie und Glück. Das bedeutet nicht, dass wir deshalb immer einer Meinung sein müssen und uns über gar nichts und niemanden ärgern. Wenn wir lieben, gehen wir zwar manchmal auseinander, doch auch immer wieder aufeinander zu. Die gemeinsamen Erlebnisse verbinden. Die wunderbaren Stunden, die man mit einem geliebten Menschen verbringt, sind der Mörtel zwischen hartem Gestein. Je mehr wir davon gesammelt haben, desto mehr hält das Gefüge, auch wenn ein Sturm heftigst dagegen bläst. Wenn wir uns daran erinnern, wie wir zusammen gelacht, geweint und so manche Hürde genommen haben, dann ist das wichtiger, als alles, was uns je trennen könnte. Wer mit Liebe baut, baut auf!
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18.3.2010 von sabina voice.
Gott sei Dank, ich konnte den Schnee nicht mehr sehen. Nach dem langen, kalten Winter, ist man noch aufnahmefreudiger für die ersten wärmenden Strahlen. Das Radio spielt endlich wieder frühlingsfrische Gutelaunemusik und mit dem ersten Tageslicht kommt sofort positive Stimmung auf. Mein Winterschlaf ist zu Ende. Zähle ich mich doch zu den Instinkt gesteuerten Menschen, die ihren Nestbautrieb erst dann wieder aufleben lassen, wenn es von der Natur aus so vorgesehen ist. Blumen verschönern jeden Raum und ich fühle mich voller Energie. Klar, wiederholt es sich jedes Jahr aufs Neue, doch irgendwie ist es dieses Jahr etwas Besonderes. Ich freue mich ganz besonders auf den nahenden Frühling, die Zeit auf Bänken und Plätzen, die kitzelnden Grashalme auf der Picknickdecke. “Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben”, daran ist etwas dran. Den Roman meines Lebens schreibe ich schließlich Tag für Tag selbst und natürlich gehört dazu eine Lovestory. Doch dieses Mal soll es anders enden .. ![]()
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10.3.2010 von sabina voice.
Der Ball kommt noch längst nicht immer von demjenigen zurück, dem Sie ihn zuwarfen. Das, was Sie aussenden, kommt oft auf andere Weise zurück, als vermutet. Wenn Sie z B. einem Menschen gegenüber besonders hilfreich sind, bedeutet das noch lange nicht, dass er auch Ihnen einmal in der Not helfen wird. Diejenigen unter uns, die daran verzweifeln und daraus den fatalen Schluss ziehen, ihre guten Taten seien sinnlos, wissen in Wahrheit nicht, was es heißt, wirklich zu geben. Sie geben um zu nehmen. Wenn Sie ein liebender Mensch sind, dem es aufrichtig Freude bereitet, anderen zu helfen, werden Sie reich beschenkt werden. Das Universum kennt keine Grenzen. Die Möglichkeiten sind vielfältiger Natur. Vielleicht gehen für Sie irgendwann Türen auf, bloß weil sich das Gute, das Sie einmal aussandten, nun zu Ihnen zurück kommt. Menschen sprechen darüber. Sie fördern es, weil sie - Gott sei Dank - immer noch Menschen mit Gefühlen sind. Machen Sie weiter so!
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9.3.2010 von sabina voice.
Stellen Sie sich vor, sie stehen in brütender Hitze unter freiem Himmel. Ein leichter Sommerregen spendet Ihnen Abkühlung. Sie stehen mit weit geöffneten Armen da, den Blick zum Himmel gerichtet, spüren, wie jede klitzekleine Wasserperle an Ihren Extremitäten hinunter rinnt. Sie lassen sich von der Wohltat füllen, die es Ihnen bereitet, einfach offen für das Gute zu sein. DAS nenne ich EMPFANGEN. Wie sonst sollten Sie auch in die Wolken kommen und sich dieses kühle Nass nehmen? Sie können ‘nur’ auf der Erde bleiben und darauf vertrauen, dass es passiert, wenn Sie es sich wünschen.
Es heißt zwar: “Geben und Nehmen”, doch NEHMEN ist für mich eine Form des Ergreifens ohne ein Anrecht darauf zu haben. NEHMEN ist aktiv, EMPFANGEN, passiv. Selbst wenn ich glaubte etwas beanspruchen zu können, so geschähe es nicht aus freiem Willen des Gebenden. Ich würde mich um dieses Geschenk bringen, wenn ich es mir einfach nähme. Ich gebe, ohne eine Gegenleistung zu erwarten und wenn ich etwas zurück bekomme, dann freut es mich um so mehr. So werde ich das ganze Jahr über beschenkt, weil ich weiß, dass es kommen wird.
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