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16.4.2010 von sabina voice.
Sie gehören zu den vernünftigen Menschen? Sie lassen sich nicht von Ihren Gefühlen leiten? Wenn Sie erst einmal darauf vertrauen, dass alles was Ihnen begegnet; alles, was Sie sehen, fühlen, schmecken, riechen, genau das ist, was Sie wollen - allerdings noch unbewusst - dann werden Sie verstehen, warum Nachdenken nicht unbedingt zum Ziel führt. Wenn Sie nämlich alles irgendwie erklären wollen und für alles was Sie tun eine Rechtfertigung suchen, dann (ver)trauen Sie sich selbst nicht und kommen in einen Konflikt. Dabei wäre es so einfach, sich in die Hände unseres Seins fallen zu lassen.
Stellen Sie sich einfach vor, dass da jemand permanent hinter Ihnen steht, der Sie auffängt. Wäre das nicht ein tolles Gefühl? Es gibt da etwas, das Sie begleitet und hält. Bräuchten Sie dann noch die gedankliche Versicherung? Es liegt nicht daran, dass es dieses “etwas” nicht gibt, es liegt ganz alleine daran, dass wir nicht mehr daran glauben! Fliegen können Sie deshalb immer noch nicht, aber vor Glückseeligkeit schweben!
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9.4.2010 von sabina voice.
Mir wurde in meinem Leben einmal sehr schmerzhaft bewusst, dass wir alles jederzeit verlieren können. Sie können sich in dem einen Augenblick noch sicher fühlen und durch eine einzige Botschaft fällt das ganze Konstrukt wie ein Kartenhaus zusammen, je nachdem welche Karte man gezogen hat. Das war der Beginn meiner Entscheidung für Bewusstheit in meinem Leben. Das war die bewusste Entscheidung, unbewusst hat mich dieses Thema schon als Kind fasziniert. Ich bin wie ein Spürhund, der den Dingen auf den Grund gehen will. Warum fordern wir z.B. so viel von uns und unserer Umwelt? Warum sind wir eher unzufrieden, als zufrieden? Warum sagen wir so selten “Danke”?
Spätestens seit diesem einen bestimmten Tag habe ich gelernt dankbar zu sein. Dankbar für all die schönen Stunden, die ich bereits bisher mit meinen Liebsten erleben durfte. Wenn ich auch nicht immer einen konkreten Ansprechpartner vor mir stehen habe, dem ich meine Dankbarkeit zeigen oder sagen kann. Ich spreche sie meist direkt aus, das Universum (oder Gott) wird sie schon weiterleiten. “Ich habe viel, danke dafür!”
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22.3.2010 von sabina voice.
Wenn wir lieben, dann fühlt sich die Welt richtig an. So stelle ich mir das Paradies vor. Liebe verbreitet ein Gefühl von Frieden und Ruhe, von Harmonie und Glück. Das bedeutet nicht, dass wir deshalb immer einer Meinung sein müssen und uns über gar nichts und niemanden ärgern. Wenn wir lieben, gehen wir zwar manchmal auseinander, doch auch immer wieder aufeinander zu. Die gemeinsamen Erlebnisse verbinden. Die wunderbaren Stunden, die man mit einem geliebten Menschen verbringt, sind der Mörtel zwischen hartem Gestein. Je mehr wir davon gesammelt haben, desto mehr hält das Gefüge, auch wenn ein Sturm heftigst dagegen bläst. Wenn wir uns daran erinnern, wie wir zusammen gelacht, geweint und so manche Hürde genommen haben, dann ist das wichtiger, als alles, was uns je trennen könnte. Wer mit Liebe baut, baut auf!
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12.3.2010 von sabina voice.
Das Wort “gebannt” hat im deutschen Sprachgebrauch zwei Bedeutungen: “Bannen” im Sinne von Fesseln oder eine Gefahr beseitigen. Mir kommt es manchmal so vor, als erreichten wir durch die Erkenntnis, ein Problem zu haben, öfter das Gegenteil von dem, was wünschenswert wäre. Wir bannen das Problem in unserem Geist zu etwas Unveränderlichem. Wir fesseln es, statt es loszulassen. Es manifestiert sich in unseren Köpfen, weil wir uns dauernd damit beschäftigen und gar nicht mehr frei sein können. Wenn Ihnen morgen ein Arzt sagt, dass Sie wahrscheinlich sehr krank sind, dann werden Sie sich nur noch mit diesem Thema beschäftigen. Sie werden Bücher über Symptome, Krankheitsverlauf und mögliche Ausgänge wälzen. Auf diese Weise erhalten Sie das Problem, nicht die Lösung! Wenn es wirklich ein Problem gibt, dann wird es auch noch da sein, wenn Sie nicht darüber grübeln. Womit Sie sich allerdings gedanklich beschäftigen sollten, ist die Frage, was Sie wirklich wollen! Schließlich haben wir nicht ohne Grund Probleme. Sie verschaffen uns auch Vorteile. So kann man sich z.B. prima hinter einer Krankheit oder schlimmen Kindheit verstecken. Man zieht Aufmerksamkeit auf sich und bekommt Zeit und Liebe geschenkt, die man ohne Problem vielleicht nicht bekommen hätte. Wäre es nicht einfacher, würden wir unserer Bedürfnisse bewusst und sie rechtzeitig artikulieren?
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18.2.2010 von sabina voice.
Glücklichsein und glücklich fühlen kann man tatsächlich lernen. Es mag überheblich und vermessen klingen, doch was sich da wie ein Wundermittel liest oder anhört, ist kein fauler Zauber. Es ist eine Denkhaltung, eine Art Dinge anders zu deuten, anders zu (er)leben und der Schlüssel dazu, steckt in jedem von uns! Alles, was ich bisher gelernt habe und erleben durfte, hat mich meinem Glück ein Stückchen näher gebracht. Mut und Demut, Natur und Kunst, Liebe und Trauer, das alles sind zwei Seiten einer Medaille. Ich brauche keine Rauschmittel um dem Alltag zu entfliehen, ich gestalte mein Leben BEWUSST mit dem, was ich liebe. Ich träume und male mir in Gedanken meine Wünsche aus, danach schreibe ich sie auf und dann folgt genau das, was folgen soll. Aber ich weiß auch, dass ich nicht alles allein mit meinem Willen bestimmen kann und so lasse ich mich auch führen, mit dem festen Glauben, dass alles gut ist, wie es ist - auch wenn ich den dahinter liegenden Sinn manchmal erst viel später erkenne.
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15.1.2010 von sabina voice.
Manchmal geht die Verbindung zu sich selbst verloren. Andere ziehen und zerren an Dir herum und Du hast das Gefühl, einfach nicht weiter zu kommen. Zwischen Ziehen und Begleiten ist ein großer Unterschied. Wenn dann noch eine gewisse Grundängstlichkeit hinzukommt, dann lässt man sich schon mal zu etwas bewegen, das man eigentlich nicht wirklich so wollte und irgendwann steht man an einer Stelle, die gar nicht passt. Die Ratschläge der anderen sind vielfach gut gemeint, aber das reicht leider nicht aus, um wirksam zu verändern, denn es sind immer Aussagen über diejenigen, die sie aussprechen, es sind DEREN Wahrheiten und Glaubenssätze. Insofern kann auch so ein Blog wie dieser nur bedingt hilfreich sein. Bestenfalls bringt er Sie auf die Idee etwas zu überdenken oder aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Was für Sie stimmig ist, müssen Sie schon selbst herausfinden. Diese Aufgabe nimmt Ihnen keiner ab. Leben kann man nicht nach einem Lehrbuch leben. ES ist richtig, wenn es für SIE richtig ist. ES ist schön, wenn es für SIE schön ist. ES macht glücklich, wenn es SIE glücklich macht. Schenken Sie IHRER Stimme Gehör.
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9.1.2010 von sabina voice.
Wenn Gedanken Gefühle beeinflussen können, dann stellt sich mir die Frage, ob meine spontanen Empfindungen - wie auch immer sie sein mögen - ebenfalls nur das Resultat vergangener Dialoge mit mir selbst sind? Oder anders ausgedrückt: Was war zuerst, der Gedanke oder das Gefühl?
Nehmen wir einmal an, Sie hätten am folgenden Tag eine wichtige Sitzung/Präsentation. Sie haben gerade etwas gegessen und Ihnen ist gar nicht wohl in der Magengegend. Ihr Bauch ist angespannt und Ihnen ist speiübel. Vielleicht wird Ihnen gerade gar nicht bewusst, dass es auch mit dem bevorstehenden Ereignis zu tun haben könnte, denn Sie neigen seit jeher zu einem empfindlichen Magen. Sie werfen sich also einige Tabletten ein und gut ist.
Vor der nächsten Herausforderung treten die gleichen Symptome wieder auf, doch dieses Mal treffen Sie auf einen alten Freund, der Sie darauf bringt, dass Sie das eigentlich immer schon hatten. Immer wenn es kniffelig wird, schreit Ihr Körper nach Hilfe. Warum fragen Sie nicht einfach danach und teilen Ihre Ängste und Sorgen mit anderen? Würden Sie damit in Ihren Augen Schwäche zeigen? Wurde Ihnen das zuhause auch so vorgelebt, dass man in diesem Leben ein Verlierer ist, wenn man sich situativ überfordert fühlt? Was glauben Sie noch alles, dass Sie es vorziehen, Ihre Emotionen lieber zu unterdrücken bzw. hinunterzuschlucken, als Sie an die Oberfläche kommen zu lassen? Was fühlen Sie eigentlich wirklich?
Vielleicht machen Sie sich ja nun die Mühe, der Sache auf den Grund zu gehen. Es könnte selbstverständlich alles ganz anders sein, doch wie auch immer es bei Ihnen aussieht, Sie können es nur erfahren, wenn Sie es zulassen und sich bewusst machen. Wenn Sie wüssten, warum sich Ihr Magen jedesmal heftigst zusammenzieht und irgendwas scheinbar zum Kotzen findet, könnten Sie sich das nächste Mal sagen, dass es sozusagen ein Fehlalarm ist. Sie könnten sich selbst beruhigen, weil Sie ja wissen, dass es dieselbe kindliche Angst vor Veränderung und Versagen ist. In dem Maß wie Sie dann darüber denken, lassen auch Ihre Symptome nach, vorausgesetzt organische Ursachen können ausgeschlossen werden.
Was wir aus einer Körperwahrnehmung machen, d.h. wie wir sie bewerten und interpretieren, hängt also auch davon ab, wie wir das in der Vergangenheit getan haben, wie andere, bedeutende Menschen unseres engeren Umfeldes darüber denken oder dachten und ob wir diese Erkenntnis für unser zukünftiges Leben wichtig erachten oder nicht. Das Gefühl ändert sich durch unser Bewusstsein und trotzdem kann ich auch etwas empfinden, ohne dass es mir bewusst ist, was genau es ist oder woher es kommt. Mir reicht es zu wissen, dass ich auch an meinen Gefühlen etwas ändern kann und wie und wünsche Ihnen und mir dass es uns allen dabei gut geht.
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23.12.2009 von sabina voice.
Die Festtage stehen vor der Tür und für manchen von Ihnen überdeckt der Vorbereitungsstress vielleicht noch die Vorfreude auf Ruhe und Entspannung, Kerzenschein und Sonntagsbraten, strahlende Augen und ein überglückliches Lächeln beim Auspacken der vielen, bunt verpackten Geschenke. Erst wenn es dann so weit ist, kein Geschäft mehr offen hat, die Straßen verschneit und Wege vereist sind, wenn der Weihnachtsbaum geschmückt ist und das Treiben sich entschleunigt, bemerken wir, wie wir endlich zu uns kommen. So, wie unterkühlte Hände zu kribbeln anfangen, erwärmen sich auch unsere Herzen und erfüllen uns mit einem friedlich schönen Schauer. Wenn wir leben was Freundschaft und Liebe ist, indem wir unseren Freunden Freude bereiten wollen, besinnen wir uns auf die Wurzeln jeglichen Seins, dem Miteinander. Wir fühlen wieder. Genießen Sie diese Zeit der Gefühle. Stress und Alltag lassen sie in der Regel schnell wieder erkalten.
Frohes Fest!
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13.10.2009 von sabina voice.
Vielleicht sind Sie bereits aus der Kirche ausgetreten, beschweren sich über diese Institution und das Geld, das von Ihrem Konto jeden Monat einbehalten wird. Sie gehen schon lange nicht mehr zur Sonntagsmesse und verstehen auch sonst nicht, warum man das in der heutigen Zeit noch braucht, denn schließlich sind Sie Realist. Gott ist nur was für alte Menschen, die sich ansonsten nicht mehr zu helfen wissen oder für solche in der Krise. Ihnen geht es soweit gut und gebetet haben Sie auch schon seit Jahren nicht mehr. Es wäre Ihnen sogar peinlich, es in Gesellschaft zu tun. Religion ist nur was für Schwache? Wenn schon Glaube, dann nur der, an sich selbst ..
Ohne mich in den verschiedenen Religionen wirklich gut auszukennen, spüre ich seit Kindheitstagen, dass es da noch etwas anderes geben muss. Etwas, das für Menschen nicht zu begreifen ist, weil unser Leben und Denken endlich ist. Ich fühle mich mit etwas verbunden, das ich nicht kenne. Es ist ein Band, das sehr elastisch ist, es lässt mich mal mehr oder weniger das tun, was ich will. Denn eigentlich weiß ich nicht genau, wie es mich führt. Ich habe das einfach mal so akzeptiert und vertraue darauf, dass ICH und ES wissen, was das Richtige ist. “Der Körper ist vergänglich, der Geist für immer da, wenn Menschen verstehen, sich zu lieben, wird alles gut sein, wie es ist und war”.
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1.9.2009 von sabina voice.
Es gibt Phasen im Leben, da erscheint es fast unmöglich, einen hellen Schimmer am Horizont zu erkennen. Die Welt scheint über einem zusammen zu brechen und die Fülle an negativer Energie alles Positive aufzusaugen. Gerade in solchen Zeiten fällt es besonders schwer, positiv zu denken. Der Realist in uns stellt pragmatisch fest, dass die Erfolgschancen winzig klein sind. Viele andere Personen unserer Umgebung - die sich davon distanzieren, Träumer zu sein - verstärken diese Einschätzung der Lage. Es mangelt an Menschen, die uns eine Hand reichen, an der wir uns mit eigener Kraft aus dem Sumpf ziehen. Es ist schon fast eine Kunst, in solchen Situationen weiterhin an das Gute zu glauben und genau nach den Menschen Ausschau zu halten, die uns tatsächlich helfen könnten. In dem Maß, wie wir zu versinken scheinen, verengt sich auch unser Blick und schränkt damit die Reichweite an Möglichkeiten erheblich ein. Wir glauben an den Zufall, wenn er uns Unheil zu bescheren mag oder aber so unwahrcheinlich ist, dass wir den realen Bezug vollkommen verlieren. So denken wir, im Glücksspiel gewinnen zu können, nicht aber z.B. daran, wieder gesund oder/und glücklich zu werden. Dabei würde genau unser verändertes Denken zu einer anderen Sichtweise führen und uns den dicken Ast am Rande des Sumpfes erkennen lassen. Wir würden ihn ergreifen und uns daran hoch ziehen ..
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