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8.7.2010 von sabina voice.
Wir kennen das klassische Buch in gedruckter Form, das eBook (meist im pdf-Format), Blogs, Twitter, Wikis, seitenweise Wissen im WWW. Warum nicht beides miteinander kombinieren?
Das, was mir für mein Leben wichtig erscheint, möchte ich gerne erhalten. Eine Internetseite kann sich schnell ändern, Zeitungen und Zeitschriften landen im Papiermüll, Bücher verstauben in Regalen. Ich möchte etwas in der Hand haben, wenn ich lese, will darin rumkritzeln, etwas markieren können und fühlen, während meine Augen über die Buchstaben gleiten. Das flüchtige Huschen über Touchscreens ersetzt mir nicht das Nachschlagen und Wiederfinden. Ein handliches Buch im Bett, ist immer noch anschmiegsamer als ein Mac.
Wie wäre es mit einem ganz persönlichen Buch? Sie nutzen die Möglichkeiten der Datenbanksuche und finden schnell genau das Thema Ihres Interesses und drucken sich dann einfach genau das aus. Bücherseiten kann man kopieren und die liebevoll angelegte Kladde damit ergänzen. Sie behalten nur das, was Ihnen wichtig ist und archivieren nicht tausende von nutzlosen Seiten. Was in der Fotografie als Fotobuch bereits Einzug gehalten hat, könnte Verlage dazu inspirieren, eine ganz neue Form des harmonischen Miteinander digitaler Medien und klassischem Prints zu kreieren.
Alle Artikel meines Blogs können Sie z.B. mit Hilfe der Druckfunktion bequem in Papierform bringen. Wählen Sie selbst, was Ihnen wichtig ist und erstellen Sie sich Ihr persönliches “SABINA VOICE BOOK”. Nutzen Sie die Stichwort-Suche unten links, um genau das zu finden, was bereits zu einem bestimmten Thema veröffentlicht wurde. Viel Spaß damit!
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18.3.2010 von sabina voice.
Gott sei Dank, ich konnte den Schnee nicht mehr sehen. Nach dem langen, kalten Winter, ist man noch aufnahmefreudiger für die ersten wärmenden Strahlen. Das Radio spielt endlich wieder frühlingsfrische Gutelaunemusik und mit dem ersten Tageslicht kommt sofort positive Stimmung auf. Mein Winterschlaf ist zu Ende. Zähle ich mich doch zu den Instinkt gesteuerten Menschen, die ihren Nestbautrieb erst dann wieder aufleben lassen, wenn es von der Natur aus so vorgesehen ist. Blumen verschönern jeden Raum und ich fühle mich voller Energie. Klar, wiederholt es sich jedes Jahr aufs Neue, doch irgendwie ist es dieses Jahr etwas Besonderes. Ich freue mich ganz besonders auf den nahenden Frühling, die Zeit auf Bänken und Plätzen, die kitzelnden Grashalme auf der Picknickdecke. “Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben”, daran ist etwas dran. Den Roman meines Lebens schreibe ich schließlich Tag für Tag selbst und natürlich gehört dazu eine Lovestory. Doch dieses Mal soll es anders enden .. ![]()
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7.3.2010 von sabina voice.
Ich erinnere mich an eine Zeit, in der ich mich nicht mit etwas zufrieden geben konnte, bis es perfekt war. Wenn die Sonne schien, schnappte ich mir den Liegestuhl und stellte ihn auf die Terrasse. Kaum, dass ich dort zwei Minuten saß, überkam mich der Drang, meine Situation noch angenehmer zu gestalten. Ich stand auf, rannte in die Küche und machte mir Kaffee. Das dauert bekanntlich eine Weile und damit ich diese Zeit auch ja sinnvoll nutze, organisierte ich mir eine Abstellgelegenheit für meine Tasse. Dann endlich setzte ich mich in den Stuhl, genoss für weitere zwei Minuten die wärmenden Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Doch dieses Wohlgefühl wurde jäh vom orgasmusähnlichen Finalgeräusch meiner Kaffeemaschine unterbrochen. Mit der gefüllten Tasse in der Hand, wollte ich endlich in der Sonne sitzend zur Ruhe kommen. Wen wundert es, dass mir - kaum, dass ich Platz genommen hatte - eine neue Verbesserungsidee einfiel. Ich weiß nicht, wie oft ich immer wieder aufstand, um etwas zu holen oder das Bikini-Oberteil zu tauschen. Die Sonnencrème war zu leicht, die Sonne dann letztlich doch irgendwie zu stark. Nach dem ganzen Hin und Her war irgendwann nicht nur die Sonne weg, sondern auch meine Lust, mir ein bisschen Entspannung zu gönnen. Denn alles, was ich dafür tat, war alles andere, als Muße bringend, ich würde eher sagen: müßig! Heute würde ich mich einfach in den Stuhl setzen und .. SONNEN! ![]()
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11.2.2010 von sabina voice.
Du weckst in mir mein wahres Ich
Beflügelst meinen Geist
Du weckst in mir mein wahres Ich
Was ich endlich weiß
Fühle mich frei für Neues
Will mit Dir diese Wege geh’n
Fliege auf rosa Wolken, immer höher
hin, wo ich schon immer sein wollte
Mit dem Gefühl von Vollkommenheit
von Einssein mit mir und allem um mich herum
Könnte ruhig sterben, ich wüsste
dass etwas weiterlebt von mir
Du weckst in mir mein wahres Ich
Beflügelst meinen Geist
Du weckst in mir mein wahres Ich
Was ich endlich weiß
Vielleicht bin ich verrückt
Vielleicht muss man das sein
Du weckst in mir mein wahres Ich
Beflügelst meinen Geist
Du weckst in mir mein wahres Ich
Was ich endlich weiß
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15.11.2009 von sabina voice.
Wie oft nimmt man sich in diesem Leben etwas vor, das man so daher sagt und in dem Moment des Über-die-Lippen-Kommens schon fast wieder vergessen hat? Gute Vorsätze sind der Anfang und werden doch des Öfteren nicht umgesetzt. Warum sollte man auch gleich alles ändern wollen, wenn eigentlich nur eine Nuance zu verbessern wäre? Solche Radikalkuren haben noch selten gefruchtet und selbst wenn, dann fällt man irgendwann doch wieder in alte Muster zurück. Auch Veränderungen brauchen Übung und ständige Wiederholung. Neue Wege zu beschreiten, ist wie eine Schneise in einen Dschungel zu schlagen. Wenn man sie nicht immer wieder geht und kontinuierlich frei hält, dann wachsen sie schnell wieder zu, als hätte es sie nie gegeben. Morgen ist ein guter Tag für einen Neuanfang. Warum nicht heute? Weil es ein bisschen der Vorbereitung bedarf, sich den Weg für Neues frei zu machen. Bewusste, kleine Schritte sind effektiver und ein erreichbares Ziel viel motivierender, als aus sich einen ganz neuen Menschen machen zu wollen. Ab morgen werde ich etwas Bestimmtes anders ..
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14.8.2009 von sabina voice.
Irgendwann machte mich jemand darauf aufmerksam, dass ich ständig am Denken sei. Nachts verarbeite ich die tagsüber gesammelten Informationen. Wenn man mich um drei Uhr wecken würde, erhielte man den genauen Lagebericht, nicht etwa eine wütende Bemerkung. Morgens stehe ich dann mit einem Impuls auf, etwas Bestimmtes zu tun. Dieses ständige Denken ist nicht immer ein bewusster Prozess. Manchmal sind es nur Gedankenblitze, die kommen und gehen, wie sie wollen. Später lernte ich, dass man auch diesen Einfällen keinen Zutritt gewähren muss, dass man auch darüber frei entscheiden kann, WAS man denkt!
Nehmen wir einmal ein konkretes Beispiel: Sie haben bei der Arbeit einen Fehler entdeckt und denken sofort, dass das nur Ihr Kollege verbockt haben kann. Ihr erster Gedanke ist also, dass SIE es NICHT waren, sondern ein anderer. Jetzt suchen Sie nach Beweisen, weil Sie denken, dass es welche geben muss und man damit in der Regel besser belegen kann, dass man eben NICHT SELBST versagt hat. Zu versagen - denken Sie - ist die schlimmste Schande, die jemandem widerfahren kann. Sie gehen also zum Chef und verkünden stolz Ihren Fund. Sie tun es, weil Sie wirklich davon überzeugt sind, dass Sie etwas Gutes für die Firma tun. Die Reaktionen der Leitung sind wie von Ihnen erwartet. Am nächsten Tag bemerken Sie jedoch, dass SIE etwas übersehen hatten ..
Wie wäre es nun besser gelaufen? Wenn etwas nicht so läuft, wie es laufen soll, gibt es dafür immer einen Grund! Es hilft wenig, wenn Sie nur nach dem Schuldigen suchen. Es ist allerdings schon wichtig zu wissen, wer oder was gerade quer steht! Sie hätten diesen Fehler zur Kenntnis nehmen und Ursachenforschung betreiben können, weil Sie denken, dass das in der Regel zur Lösung eines Problems beiträgt. Vielleicht wären Sie zuerst auch davon ausgegangen, dass es nur Ihr Kollege gewesen sein kann und hätten ihn freundlich darauf angesprochen. Dann hätten Sie sicher relativ zügig erkannt, dass es gar nicht SEIN Fehler war und wären damit dem wahren Grund näher gekommen. Vielleicht hätten Sie dann dabei eingesehen, dass SIE Arbeiten anders ver- und einteilen sollten ..
Vielleicht hätten Sie auch gedacht, dass Sie das nichts angeht und es nicht IHR Problem ist oder Sie hätten diesen Einfall, dass es Ihr Tischnachbar sein könnte, erst einmal verdrängt. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, wie es Menschen mit ihrer spezifischen Art zu Denken gibt. Wie auch immer SIE nun darüber denken, bedenken Sie die Folgen! Das, was SIE annehmen ist nicht zwingend DIE Wahrheit und das, was SIE denken vielleicht einfach nur das Resultat Ihrer Erziehung, der Meinung anderer? Warum entscheiden Sie sich nicht einfach dafür, das zu denken, was SIE denken wollen?
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10.5.2009 von sabina voice.
Beachten Sie einmal die Entwicklung der Sprache bei Werbe-Slogans. In der Werbung versucht man ein Produkt dadurch aufzuwerten, indem man ihm Eigenschaften oder Nutzen zuweist, die nicht viel mit der Realität zu tun haben. Die Wäsche wird nicht nur sauberm, sondern rein. Das beste Auto aller Zeiten etc. .
In einem meiner letzten Gespräche mit der Hotline eines Telekommunikationsanbieters, bediente sich mein Gegenüber permanent des Wortes: “super!”, obwohl ich wegen einer Reklamation anrief und es nicht annähernd einen Grund dafür gab, alles “super” zu finden. Ich kam mir daher ziemlich missverstanden und veralbert vor.
Auf der Suche nach Steigerungsformen scheinen wir zu vergessen, dass alles irgendwo ein ENDE hat! Der einzige Weg, der weiter führt, ist der nach unten, oder wir fangen wieder von vorne an. Wenn wir nicht mehr besser als der andere sein können, weil DER bereits der Beste ist, dann bleibt uns nur noch die Mehrdimensionalität des Erlebens. Sprache in 3D? Wie könnte so etwas aussehen?
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3.5.2009 von sabina voice.
.. keinen wunden Punkt (mehr) zu haben!
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28.4.2009 von sabina voice.
Was können Sie besonders gut? Schnell, nicht lange darüber nachdenken! Schreiben Sie es doch bitte einmal auf, ganz groß! Drei Worte genügen. Was steht da bei Ihnen? Ist es das, was Sie nach reiflicher Überlegung genannt hätten oder wundern Sie sich gerade selbst, was Sie da lesen? So kennen Sie sich selbst, scheinbar nicht besonders gut, oder? Hätten Sie nicht spontan geantwortet, würden dort ganz andere Worte stehen. Manche Menschen brauchen einige Minuten bis Stunden, ihre Fähigkeiten zu beschreiben, wenn Sie keine Vorgaben haben. Dabei liegt es doch auf der Hand. Machen Sie den kleinen Test und amüsieren Sie sich über Ihr unbewusstes Wissen. Das, was dort geschrieben steht, macht Sie aus. Hängen Sie sich das Blatt Papier an die Wand und wenn Sie irgendwann einmal die Unsicherheit überfällt, ob Sie gerade das Richtige tun, brauchen Sie nur dorthin zu schauen.
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21.3.2009 von sabina voice.
Der Spruch ist nicht von mir, trifft aber meinen Lebensrhythmus und -gefühl recht genau. Mir gefällt’s! ![]()
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