Infos

Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Relationship.

Juli 2010
M D M D F S S
« Jun    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  
Kategorien

Archiv der Kategorie Relationship

Fragen

Was kommt Ihnen bei dieser Überschrift in den Sinn? Fühlen Sie sich davon unangenehm berührt? Denken Sie dabei z.B. an ungeklärte Fälle oder Unwissenheit? “Wer fragt, der führt!”, höre ich immer wieder. Das sollte man Schülern erzählen. Bei Kindern scheint die Auffassung eine andere zu sein: Wer fragt, zeigt Schwäche.

Meine Generation wuchs noch mit dem Slogan der “Sesamstraße” auf: “wer? wie?  was? - wieso? weshalb? warum? - wer nicht fragt, bleibt dumm!” Wenn ich meine Schüler dazu ermutige im Unterricht Fragen zu stellen, dann schauen sie mich überrascht an und antworten mir, dass das nichts bringe. Sie zitieren den entsprechenden Lehrer, der nicht doppelt und dreifach erklären will oder dem Schüler sogar unterstellt, dass er nicht aufpasse. Man scheint unsere Kinder in der Schule nicht gerade dazu anzuleiten, Fragen zu formulieren, noch bespricht man mit ihnen, wie das überhaupt geht. Ich dachte immer, genau dafür sei man in der Schule; um für das Leben zu lernen!

Dabei wird von Lehrerseite oft die mangelhafte Mitarbeit der Schüler kritisiert. Ich frage mich manchmal, ob in der heutigen Zeit genau diese Interaktion überhaupt erwünscht ist? Stellen Sie sich einmal vor, die Schüler würden das “aktive Zuhören” beherrschen und den Lehrer ständig fordern: “Habe ich Sie da richtig verstanden Herr Müller, man multipliziert beim Erweitern den Zähler und den Nenner mit der selben Zahl?” Das wäre ein Spaß, da wäre ich gerne mal Mäuschen.

Wie man Fragen sinnvoll formuliert - ob geschlossen oder offen, informierend, motivierend, provozierend oder kontrollierend - sollte man irgendwo lernen und üben können. Es lohnt sich, auch für Erwachsene!





“Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse”

Das sagte schon der Fuchs zum kleinen Prinzen. Wir sprechen nicht nur mit anderen, sondern auch permanent mit uns selbst. Das nennt man dann Denken. Es ist ein lautloser Dialog zwischen dem - wenn wir Freud glauben - ES, ÜBER-ICH, ICH und dem ICH-IDEAL. Wenn ich bloß immer wüsste, was mein Gegenüber gerade denkt, bzw. welche Diskussionen im Gehirn meines Gegenübers gerade geführt werden, dann wäre mir und dem anderen viel geholfen.

Was er dann schließlich sagt oder schreibt, ist das Ergebnis eines Kompromisses, den unsere Persönlichkeitsanteile miteinander finden. So groß unsere Lust auf etwas auch gerade ist, vielleicht verbietet MAN ihr nicht nachzugeben und er oder sie begnügt sich stattdessen mit einer reduzierten Form der Bedürfnisbefriedigung. Es ist also schon eine Herausforderung, die richtigen Worte zu finden, wenn ich von anderen verstanden werden will und es macht die Sache noch komplizierter, wenn man mich dabei weder sieht, noch hört.

Wie Sie eine Aussage interpretieren wird auch von Ihren bisherigen Erfahrungen beeinflusst. Machen Sie den Test und zeigen Sie den Inhalt einer SMS: “Ich komme 10 Minuten später” einer Freundin, einem Bekannten und einem Fremden. Es ist interessant, wie unterschiedlich er verstanden werden kann.

In Zeiten, in denen immer mehr gesimst, gechattet, getwittert und scheinbar alles in eine Kurzform gebracht werden muss, wundert mich nicht, dass wir uns immer weniger verstehen. Sie hören nicht den Klang der Stimme, ob der Körper Ihnen zugewandt ist, sehen nicht das Funkeln in den Augen und riechen nicht das Parfum, das er oder sie extra wegen Ihnen aufgesprüht hat. Wäre es da nicht sinnvoller, Sie würden sich persönlich treffen, als nur auf irgendwelche Tasten zu tippen - auch wenn das mittlerweile immer leichter geht?

Der Fuchs sagt zum kleinen Prinzen: “Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgendetwas kennenzulernen. Sie kaufen sich alles fertig in Geschäften.” (”Der kleine Prinz”, S.50). Wenn alles schnell fertig sein muss, bevor wir es erfahren, dann fehlt uns einfach Geduld.



Wie offen sind SIE?

Wir reden, lesen und schreiben ständig über andere, warum eigentlich nicht über uns? Warum machen wir aus unseren Gefühlen eine Mördergrube? Warum behält man die unangenehmen Erfahrungen lieber für sich und möchte nur das Schöne teilen? Ich kann mich mitteilen, wenn ich glücklich und wenn ich traurig bin und es hilft mir, mich mit anderen auszutauschen. Ja, es wird sogar dann erst richtig gut, wenn ich mich so zeige, wie es mir gerade geht. Dann nämlich, finden sich auf einmal andere, die das gleiche Problem oder die selben Sorgen haben. Dann wird man aufgefangen und getröstet und fühlt sich nicht mehr so allein. Ist es eine Form von Schwäche oder gehört so etwas nicht an die Öffentlichkeit? “Privare” bedeutet “berauben, befreien von”, doch warum pflege ich Netzwerke, wenn ich mich eigentlich abgrenzen möchte? Ich zeige, was ich sehe und da ist nicht nur Glanz und Gloria und ich würde mir wünschen, dass es noch mehr von meiner Sorte gäbe ..



Der Fortschritt fordert

Der Drang sich entwickeln zu wollen, liegt - mehr oder weniger ausgeprägt - in jedem von uns. Für mich bedeutet Ent-wicklung das langsame Entwirren und Aufdecken bisher verborgener Talente und ureigenen Wesens mit all seinen Facetten. Mein Fortschreiten - und das der anderen - fordert heraus mitzuhalten, zu überholen, sich mitnehmen zu lassen, andere zu begleiten oder mitzureißen. Auf dieser Fahrt ist es unerheblich, wer gerade führt. Es geht einzig und allein darum, überhaupt auf der Strecke zu bleiben. Wo die Reise endet, ist uns allen bekannt.

Wer etwas besser als andere können will, wird sich dementsprechend mehr anstrengen. Wer besonders schnell sein will, wird sich im Sprinten üben. Der Wettbewerb spornt uns an, mehr zu geben, als wenn wir alleine wären. So sehr wir uns durch ein Merkmal von anderen unterscheiden wollen, so sehr wir auch gewinnen wollen, was wir letztlich wirklich gewinnen, ist Selbstbewusstsein!



Jeder kann Dinge positiv verändern

Wenn Sie ein Problem mit einer anderen Person haben, dann denken viele, dass sich daran nicht viel ändern lässt. Einen Menschen ändern sie nicht, das stimmt.

Ich konnte die letzten Jahre viel üben. In meiner unmittelbaren Umgebung: ein klassischer Fall von Mobbing, nach der Scheidung lagen wir uns auch nicht gerade versöhnlich gestimmt in den Armen, und auch sonst suchte ich eher die Gesellschaft von schwierigen, unnahbaren Gesellen. Das wundert mich heute nicht mehr, denn für mich wiederholt sich eine Situation in unserem Leben so lange, bis die Aufgabe, die wir unbewusst oder bewusst zu lösen versuchen, gemeistert ist.

Zwischenmenschliche Konflikte hängen mit unseren eigenen, inneren Konflikten zusammen. Sie sind oft die Folge von Versagensängsten, Minderwertigkeitsgefühlen und Blockierungen verschiedenster Art. Es ist für den Einzelnen schwierig nachzuvollziehen, was genau gerade im anderen vor sich geht, wenn derjenige sich nicht mitteilen kann oder will.  Dazu kommt die individuelle Einstellung zu Konflikten: destruktiv oder konstruktiv? Trennend oder verbindend? Feind oder Partner?

Es geht nie nur um die Sache! Es geht um Beziehungen, Bedürfnisse und Wünsche, Interessen, Gefühle und Grenzen. Wenn wir einen Konflikt lösen wollen, dann müssen wir gerade diesen Komponenten Beachtung schenken. Wie fühlt sich mein Gegenüber? Was sind seine Ängste und Ziele? Wenn wir ihn besser kennen, dann geben uns Schilderungen seiner Vergangenheit Aufschluss über Grundeinstellung und bisheriges Verhalten.

Der Wunsch, dass sich der andere verändern soll, damit sich etwas verbessert, ist zwar verständlich und auch der einfachste Ansatz, doch so leicht ist es dann auch wieder nicht. Wer aber z.B. Wutausbrüche als verdeckten Hilferuf entlarvt oder Überreaktionen als Folge von unterschwelligen Ängsten erkennt, der kann eher auf den anderen zu gehen, auch wenn ihm eigentlich mehr nach Trennung wäre.

Mit Verständnis und Einfühlungsvermögen, einer großen Portion Mut und Selbstbewusstsein verändern sich die Dinge in dem Maße positiv, wie man selbst positiv anders handelt, als gewohnt. Probieren Sie es aus und überraschen Sie damit Ihren Gegenüber!



Tante Emma gefällt mir! :-)

Wie sehr ich das doch liebe: kleine, feine Geschäfte, wo der Inhaber selbst bedient, Kaffee und Kekse gereicht werden, während man vielleicht gerade in das nächste Outfit schlüpft oder auf die kommende Gaumenfreude wartet. Ich bin ein absoluter Fan dieser persönlichen Verkaufskultur und fahre etliche Kilometer, wenn es sein muss, um mich an dem erlesenen Angebot der Menschen, die es wissen müssen, zu erfreuen. Vielleicht ist das so, weil ich selbst einer von diesen bin und es erspart mir Zeit und Frust, wenn ich mich mit einer kleinen Auswahl zufrieden gebe, die zu mir passt. Eine Wahl zu haben, ist schön und macht glücklich, ein Überangebot dagegen, lässt uns eher verzweifeln.

Und wer sagt, dass man immer etwas finden muss? Ich kenne Menschen, die irren den lieben langen Tag in der Stadt herum, wollen unbedingt mit etwas Neuem nach Hause kommen und kaufen dann irgendetwas ein, bloß damit sie etwas haben. Ob sie damit dann glücklich sind, steht auf einem anderen Blatt. Zuhause türmen sich die Schuh- und Klamottenberge, der Keller ist so voll, dass man gar nicht mehr weiß, was man da überhaupt mal heim geschleppt hat. Konsum macht nicht zwingend froh. Das scheint mancher zu vergessen, wenn er auf der Suche ist.

Wenn die unbewussten Wünsche mit den bewussten übereinstimmen, dann zieht man das Passende einfach an, dann bedarf es keiner großen Suche, es kommt fast von alleine. Wenn ich mir also bewusst mache, was ich eigentlich wirklich damit beabsichtige, dieses oder jenes zu besitzen, dann wird meine Wahl auch im gleichen Maße zutreffend sein. Soll es mir einfach gefallen und gut tun? Will ich jemanden damit beeindrucken? Was ist das dahinter liegende Bedürfnis? Wer bin ich, wenn ich es habe oder genieße?

Wer auch immer diese “Tante Emma” ist, die jenen Laden führt, in dem ich gerne bin und einkaufe - sie oder er,  muss mir irgendwie ähnlich sein .. ;-)



liebe-voll

Liebe ist für mich ein zentrales Thema, denn es ist mit schönen Emotionen wie Freude und Erfüllung verbunden. Wer wirklich liebt, übermittelt die Botschaft, den anderen so zu nehmen wie er ist, seine Stärken UND Schwächen zu schätzen. Wer liebt, dem ist der andere wichtig, seine Gefühle, seine Ziele, sein Wohlergehen. Wie eine Blume, die man gießt und nährt, weil man sie blühen sehen will. Und man bekommt viel dafür zurück.

Nun gibt es aber auch Menschen, die sich selbst nicht lieben, bzw. annehmen können, wie sie sind. Sie können sich gar nicht vorstellen, dass sie liebenswert sind. Sie tun mitunter dasselbe wie andere, doch die Reaktionen sind andere. Vielleicht gießen sie zu viel oder lassen das Pflänzchen vertrocknen, vielleicht kümmert es sie aber auch nicht wirklich, was ES zum Wachsen braucht. Sie verhalten sich nach Regeln und Normen, nicht nach Herz und Verstand. Diese Menschen können auch schlecht empfangen. So viel man ihnen auch geben will, es versickert im Sand.

Es war und ist für mich wichtig zu erkennen, wann ich es mit welchen Menschen zu tun habe. Denn so schön das Lieben ist, das Geliebtwerden gehört für mich dazu.



Selbst-verständlich

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was für Sie selbstverständlich ist? Was erwarten Sie von sich und anderen? Was klärt sich Ihrer Meinung nach von selbst? Wenn ein Verhalten zur Selbstverständlichkeit wird, schätzen wir es vielleicht immer noch genauso wie am Anfang, aber vergessen gerne, den anderen merken zu lassen, dass es uns wichtig ist und eigentlich ein Geschenk. Ob das nun die wohl gefalteten, gebügelten Hemden im Schrank sind, die nicht die Heinzelmännchen dort wohlwollend platzierten oder die Gardinenstange, die vom Partner trotz mangelnder Freizeit noch schnell montiert wurde. Diese “Kleinigkeiten” sind Gesten der Zuneigung, des Respekts und Achtung gegenüber der anderen Person. Das könnten alles auch andere erledigen. Wir würden uns keinen Zacken aus der Krone brechen, wenn wir einmal darauf achten würden, was andere für uns wie selbstverständlich tun und unsere Anerkennung zeigen würden. Ein “Danke” kann oft Wunder wirken und selbst erkaltete Herzen ein wenig wärmen ..



Wandel

Ich plane immer noch langfristig, habe Visionen, von denen ich noch Meilen entfernt bin, doch ich habe auch erfahren, dass sich die Bedingungen ändern können und damit manchmal eben auch die Ziele.

Früher, als die Kinder noch klein waren, hätte ich mir einen Partner gewünscht, der uns Drei wieder zu einer Art Ersatzfamilie komplettiert, dabei sind wir eigentlich die ganze Zeit eine Familie gewesen. Sie haben einen Vater und verbringen auch viel Zeit mit ihm, allerdings selten wir Vier zusammen. Was ich anfangs als Lücke empfand, war eigentlich nicht wirklich eine. So sehr der Vater und ich uns auch manchmal stritten, wenn wir uns ernsthaft brauchten, waren wir füreinander da. Aus meiner Sicht hat sich die Qualität unserer Beziehung sogar verbessert, auch wenn das nichts an der Tatsache ändert, dass wir kein Paar mehr sind und werden. Heute sind die Kids aus dem Gröbsten raus und daher ist auch mein Wunsch nicht mehr so groß, etwas zu wiederholen, was wir alle früher miteinander hatten: eine Bilderbuch-Familie. Denn genau das wollte ich damals nicht mehr: etwas leben, was ich nicht bin, eine Rolle spielen.

Lange Zeit suchte ich nach einem Beruf, der mich glücklich machen würde. Dabei machte ich anfangs den Fehler, zu sehr auf andere zu hören, mit Klischees im Kopf und einer Menge Vorurteilen konfrontiert, konnte das nichts werden. Die anderen sprachen immer über sich selbst, über ihre verpassten Chancen, über das, was Sie nicht geschafft hatten, wenn sie mir von etwas abrieten. Sie gaben vor mich schützen zu wollen, doch wie konnten sie das Beste für mich wollen, wenn sie meine Träume nicht respektierten? Erst als ich mich von ihren Ängsten lösen konnte - die zu den meinen geworden waren - wurde ich mutig, mein Ding zu machen. Heute renne ich nicht mehr dieser angeblichen Sicherheit hinterher, weil ich mir sicher bin, dass das was ich tue für mich richtig und andere gut ist. Das ist ein tolles Gefühl.

Vor einigen Tagen lernte ich meine neue Nachbarin kennen, sie scheint sehr nett zu sein. Früher hätte ich mir gewünscht, es gäbe jemanden wie sie, der vielleicht mal einen Abend auf die Kinder aufpasst ..



Was Sprache spricht

‘”Nominalisierungen”, “Modaloperatoren der Möglichkeit”, “Kausalitäten”, sind Begriffe aus der Welt der Sprache, doch wer weiß schon so genau, was sie bedeuten?

Nominalisierung” beschreibt die Bildung von Substantiven aus anderen Wortarten. Wikipedia meint dazu: “… Durch die Möglichkeit der Substantivierung wird die Darstellung und Aufnahme von Sachverhalten beeinflusst. … Substantivierung dient unter anderem dazu, ein Wort objektiver erscheinen zu lassen, so dass es unabhängig von einer konkreten handelnden Person erscheint.”
Nomen, wie “Wachstum” und “Erfolg” lassen Raum für eigene Interpretationen von Prozessen, die damit verbunden sein könnten, sie aber nicht wirklich beschreiben. Wir lesen sie auf Werbeplakaten und Politiker benutzen sie gerne in ihren Reden. Sie gehören - genauso wie Bewertungen - zu den “Tilgungen“, weil wesentliche Informationen fehlen (”Wer sagt das?”) oder unkonkret sind (”Was ist die genaue Bedeutung?”).

Auch die so genannten: “Modaloperatoren der Möglichkeit und der Notwendigkeit” lassen uns glauben, es sei irgendetwas generell so. Neben der “Verallgemeinerung” (”Ohne Fleiß keinen Preis”), schwingt entweder ein: “Ich könnte..” oder “Ich müsste..” mit. Von meinen Schülern kenne ich z.B. die Aussagen: “Ich bin dumm, ich lerne das nie!” oder “Ich muss mehr lernen, sonst bleibe ich sitzen.” nur zu gut. Diese Sätze werden selten hinterfragt.

Kausalitäten” stellen falsche Verknüpfungen zwischen Ursache und Wirkung her. Wenn Ihnen jemand sagt, dass SIE ihn wütend machen, dann liegt das nicht an Ihrer Person, sondern daran, dass Sie etwas beim anderen auslösen. Das wiederum ist auf eine Erfahrung des Senders der Botschaft zurückzuführen und könnte mit: “Womit bewirke ich das?” erfragt werden.

Was Milton Erickson - einer der innovativsten Psychotherapeuten seiner Zeit - erkannte, wird auch heute nicht nur in der Werbung umgesetzt. Man kann diese Kenntnisse dazu nutzen, sie bei anderen zu entlarven, zu entwirren und in Frage zu stellen. Wenn man Sprachmuster erkennt und sie anders benutzt, verändert sich dadurch auch die Reaktionsweise unserer Umwelt. In unserem Gehirn werden - bei konsequenter Anwendung - neuronale Ensembles umstrukturiert und auch wir verändern uns.