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9.3.2010 von sabina voice.
Stellen Sie sich vor, sie stehen in brütender Hitze unter freiem Himmel. Ein leichter Sommerregen spendet Ihnen Abkühlung. Sie stehen mit weit geöffneten Armen da, den Blick zum Himmel gerichtet, spüren, wie jede klitzekleine Wasserperle an Ihren Extremitäten hinunter rinnt. Sie lassen sich von der Wohltat füllen, die es Ihnen bereitet, einfach offen für das Gute zu sein. DAS nenne ich EMPFANGEN. Wie sonst sollten Sie auch in die Wolken kommen und sich dieses kühle Nass nehmen? Sie können ‘nur’ auf der Erde bleiben und darauf vertrauen, dass es passiert, wenn Sie es sich wünschen.
Es heißt zwar: “Geben und Nehmen”, doch NEHMEN ist für mich eine Form des Ergreifens ohne ein Anrecht darauf zu haben. NEHMEN ist aktiv, EMPFANGEN, passiv. Selbst wenn ich glaubte etwas beanspruchen zu können, so geschähe es nicht aus freiem Willen des Gebenden. Ich würde mich um dieses Geschenk bringen, wenn ich es mir einfach nähme. Ich gebe, ohne eine Gegenleistung zu erwarten und wenn ich etwas zurück bekomme, dann freut es mich um so mehr. So werde ich das ganze Jahr über beschenkt, weil ich weiß, dass es kommen wird.
Geschrieben in Wachstum, Selbst, Liebe, Relationship, Lebensart | Drucken | Keine Kommentare »
9.3.2010 von sabina voice.
Gestern Nacht überkam mich eine Unruhe, die ich schon lange nicht mehr verspürte. Es ist dieses Unbehagen in der Magengrube, das immer vor größeren Veränderungen auftritt. Ich habe mich selbst damit beruhigt, dass alles in Ordnung ist. Dabei umgeben mich zurzeit unzählige Kartons mit Andenken an vergangene Zeiten. Es gibt kaum eine Schublade, noch Stapel, die ich nicht durchgesehen hätte. Jedes noch so kleine Teil habe ich gesichtet und auf die zukünftige Bedeutsamkeit für mein Leben hin untersucht. Es ist also noch nicht wirklich alles in Ordnung, wenn man Ordnung so definiert, dass die Dinge ihren Platz gefunden haben. Allerdings zeigt sich im Außen, was sich gerade im Inneren abspielt. Das Verlangen, sich nur noch auf das zu konzentrieren, das mir wichtig und wertvoll ist. Eine bewusste Auswahl zu treffen bedeutet eben auch, sich von Unwichtigem zu trennen - und das tue ich gerade. Dabei gibt es auch eine Kiste mit Gegenständen, bei denen ich mir noch nicht sicher bin, ob ich sie nicht doch brauche. Vielleicht kommen sie irgendwann noch einmal zum Einsatz. Doch wenn ich sie lieben würde - wie all die anderen Schätze, die mich umgeben - würde ich gar nicht lange darüber nachdenken und sie bei mir haben wollen.
Geschrieben in Aktuelles, Organisation, Denken, Selbst, Reflexion, Liebe, Veränderung | Drucken | Keine Kommentare »