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30.3.2010 von sabina voice.
Schüler polarisieren gerne: Die Vorstellung, dass man gut in der Schule UND im gesellschaftlichen Umfeld für andere interessant sein kann, scheint ab einem bestimmten Alter vollkommen unmöglich. Bloß kein Streber, sondern angesagt sein, dazwischen scheint es nichts zu geben. Wer sich die Coolness aus Videos abguckt, kann nicht wissen, dass das ganze Theater bis ins kleinste Detail von Menschen geplant und durchdacht wird, die lange Jahre studiert haben, Künstler wie Marketing-Experten. Es ist NICHT so, wie es nach außen scheinen soll. Das Bild, vom über Nacht zum Star werdenden Außenseiter, verkauft sich zwar gut bei den unwissenden Kids, eine Beratung bei der Agentur für Arbeit oder schon das Googlen auf Planet-Beruf würde sie dagegen schnell wieder auf den Boden der Tatsachen bringen. Selbst Profis aus dem Showbiz verfügen entweder über jahrelange Erfahrung auf ihrem Gebiet oder/und einem fundierten Wissen, das sie zu dem machte, der sie heute sind. Moderatoren sind studierte Journalisten, Musiker übten sich über viele Jahre in Live-Auftritten und Produzenten sind auch nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren. Ohne eine gute Ausbildung mit entsprechendem Abschluss kommt man auch dort nicht viel weiter. Wer also später einmal locker und lässig die Hüften schwingen will, sollte sich schon heute einen Bibliotheksausweis besorgen. Zur Praxis gehört eben auch die Theorie und genau die lernt man auf der Schule!
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24.3.2010 von sabina voice.
Ich mag Menschen mit Persönlichkeit, eigenem Stil, Ecken und Kanten, unangepasst, frech und offen für diese Welt - wahre Typen halt. Vielleicht, weil ich mich auch dazu zähle. Es gibt keine Schublade, in die sie passen, noch irgendein Klischee, das auf sie zutrifft. Keiner gleicht dem anderen. Wenn man ihnen begegnet, spürt man ihre Entschlossenheit, Selbstbewusstsein und Freude, der zu sein, der sie sind und das auch zu leben. Ängste scheinen sie nicht zu kennen, holen sie sich nicht selten blaue Flecken beim Anecken. Sie reden Dir nicht nach dem Mund, haben eine eigene Meinung und lieben trotzdem die Harmonie.
Widersprüche verbinden sie zu Konstrukten, die Kunst des Verknüpfens beherrschen sie, wie kein anderer. Ich wollte kein bisschen anders sein und erfreue mich jeden Tag an der Kreativität mit der wahre Typen die Dinge wandeln können. Es ist also kein Zufall, dass ich mein neues Unterhaltungsprojekt “truetypes” getauft habe. Das Duo für jeden Anlass, individuell und eigen - so wie SIE! www.sabina-voice.de
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22.3.2010 von sabina voice.
Wenn wir lieben, dann fühlt sich die Welt richtig an. So stelle ich mir das Paradies vor. Liebe verbreitet ein Gefühl von Frieden und Ruhe, von Harmonie und Glück. Das bedeutet nicht, dass wir deshalb immer einer Meinung sein müssen und uns über gar nichts und niemanden ärgern. Wenn wir lieben, gehen wir zwar manchmal auseinander, doch auch immer wieder aufeinander zu. Die gemeinsamen Erlebnisse verbinden. Die wunderbaren Stunden, die man mit einem geliebten Menschen verbringt, sind der Mörtel zwischen hartem Gestein. Je mehr wir davon gesammelt haben, desto mehr hält das Gefüge, auch wenn ein Sturm heftigst dagegen bläst. Wenn wir uns daran erinnern, wie wir zusammen gelacht, geweint und so manche Hürde genommen haben, dann ist das wichtiger, als alles, was uns je trennen könnte. Wer mit Liebe baut, baut auf!
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18.3.2010 von sabina voice.
Gott sei Dank, ich konnte den Schnee nicht mehr sehen. Nach dem langen, kalten Winter, ist man noch aufnahmefreudiger für die ersten wärmenden Strahlen. Das Radio spielt endlich wieder frühlingsfrische Gutelaunemusik und mit dem ersten Tageslicht kommt sofort positive Stimmung auf. Mein Winterschlaf ist zu Ende. Zähle ich mich doch zu den Instinkt gesteuerten Menschen, die ihren Nestbautrieb erst dann wieder aufleben lassen, wenn es von der Natur aus so vorgesehen ist. Blumen verschönern jeden Raum und ich fühle mich voller Energie. Klar, wiederholt es sich jedes Jahr aufs Neue, doch irgendwie ist es dieses Jahr etwas Besonderes. Ich freue mich ganz besonders auf den nahenden Frühling, die Zeit auf Bänken und Plätzen, die kitzelnden Grashalme auf der Picknickdecke. “Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben”, daran ist etwas dran. Den Roman meines Lebens schreibe ich schließlich Tag für Tag selbst und natürlich gehört dazu eine Lovestory. Doch dieses Mal soll es anders enden .. ![]()
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12.3.2010 von sabina voice.
Das Wort “gebannt” hat im deutschen Sprachgebrauch zwei Bedeutungen: “Bannen” im Sinne von Fesseln oder eine Gefahr beseitigen. Mir kommt es manchmal so vor, als erreichten wir durch die Erkenntnis, ein Problem zu haben, öfter das Gegenteil von dem, was wünschenswert wäre. Wir bannen das Problem in unserem Geist zu etwas Unveränderlichem. Wir fesseln es, statt es loszulassen. Es manifestiert sich in unseren Köpfen, weil wir uns dauernd damit beschäftigen und gar nicht mehr frei sein können. Wenn Ihnen morgen ein Arzt sagt, dass Sie wahrscheinlich sehr krank sind, dann werden Sie sich nur noch mit diesem Thema beschäftigen. Sie werden Bücher über Symptome, Krankheitsverlauf und mögliche Ausgänge wälzen. Auf diese Weise erhalten Sie das Problem, nicht die Lösung! Wenn es wirklich ein Problem gibt, dann wird es auch noch da sein, wenn Sie nicht darüber grübeln. Womit Sie sich allerdings gedanklich beschäftigen sollten, ist die Frage, was Sie wirklich wollen! Schließlich haben wir nicht ohne Grund Probleme. Sie verschaffen uns auch Vorteile. So kann man sich z.B. prima hinter einer Krankheit oder schlimmen Kindheit verstecken. Man zieht Aufmerksamkeit auf sich und bekommt Zeit und Liebe geschenkt, die man ohne Problem vielleicht nicht bekommen hätte. Wäre es nicht einfacher, würden wir unserer Bedürfnisse bewusst und sie rechtzeitig artikulieren?
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10.3.2010 von sabina voice.
Der Ball kommt noch längst nicht immer von demjenigen zurück, dem Sie ihn zuwarfen. Das, was Sie aussenden, kommt oft auf andere Weise zurück, als vermutet. Wenn Sie z B. einem Menschen gegenüber besonders hilfreich sind, bedeutet das noch lange nicht, dass er auch Ihnen einmal in der Not helfen wird. Diejenigen unter uns, die daran verzweifeln und daraus den fatalen Schluss ziehen, ihre guten Taten seien sinnlos, wissen in Wahrheit nicht, was es heißt, wirklich zu geben. Sie geben um zu nehmen. Wenn Sie ein liebender Mensch sind, dem es aufrichtig Freude bereitet, anderen zu helfen, werden Sie reich beschenkt werden. Das Universum kennt keine Grenzen. Die Möglichkeiten sind vielfältiger Natur. Vielleicht gehen für Sie irgendwann Türen auf, bloß weil sich das Gute, das Sie einmal aussandten, nun zu Ihnen zurück kommt. Menschen sprechen darüber. Sie fördern es, weil sie - Gott sei Dank - immer noch Menschen mit Gefühlen sind. Machen Sie weiter so!
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10.3.2010 von sabina voice.
Spätestens seit der “Mäusestrategie” wissen wir, dass wir Veränderungen aktiv begegnen können, indem wir nicht darüber jammern, dass es nicht mehr so schön wie früher ist, sondern uns auf den Weg machen, wenn der “Käse” nicht mehr schmeckt oder nicht mehr vorhanden. Wer sich erst einmal darin geübt hat, selbstbestimmt und -bewusst zu leben, wer beweglich genug geblieben ist und es sich zum Ziel gemacht hat, seinen ‘Käse” zu finden, der kann sich kein anderes Leben mehr vorstellen. Nichts ist so beständig wie die Veränderung. Nur Kleinkinder verschließen die Augen und glauben nicht gesehen zu werden, wenn sie nichts sehen.
Manchen mag es verwundern, dass ich so schnell umschwenke, wenn mir etwas nicht (mehr) gefällt. Manchen Menschen macht es Angst, weil sie Sicherheit in der Beständigkeit suchen. Sicherheit ist ein Konstrukt unserer Fantasie. Nichts auf dieser Welt ist wirklich sicher, außer dass wir einmal sterben. Den Halt, den wir suchen, können wir nur in uns selbst finden. Und so ziehe ich immer wieder weiter, durch dunkle und helle Gassen. Mal scheint die Sonne, mal nicht. Doch wenn es mir irgendwo gefällt, lasse ich mich nieder und genieße den Augenblick. So kann es durchaus sein, dass ich längere Zeit an einem bestimmten Ort, mit einem bestimmten Menschen, bleibe. Ich würde mich wieder auf den Weg machen, wenn es nichts mehr gibt, was mir wichtig ist.
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9.3.2010 von sabina voice.
Stellen Sie sich vor, sie stehen in brütender Hitze unter freiem Himmel. Ein leichter Sommerregen spendet Ihnen Abkühlung. Sie stehen mit weit geöffneten Armen da, den Blick zum Himmel gerichtet, spüren, wie jede klitzekleine Wasserperle an Ihren Extremitäten hinunter rinnt. Sie lassen sich von der Wohltat füllen, die es Ihnen bereitet, einfach offen für das Gute zu sein. DAS nenne ich EMPFANGEN. Wie sonst sollten Sie auch in die Wolken kommen und sich dieses kühle Nass nehmen? Sie können ‘nur’ auf der Erde bleiben und darauf vertrauen, dass es passiert, wenn Sie es sich wünschen.
Es heißt zwar: “Geben und Nehmen”, doch NEHMEN ist für mich eine Form des Ergreifens ohne ein Anrecht darauf zu haben. NEHMEN ist aktiv, EMPFANGEN, passiv. Selbst wenn ich glaubte etwas beanspruchen zu können, so geschähe es nicht aus freiem Willen des Gebenden. Ich würde mich um dieses Geschenk bringen, wenn ich es mir einfach nähme. Ich gebe, ohne eine Gegenleistung zu erwarten und wenn ich etwas zurück bekomme, dann freut es mich um so mehr. So werde ich das ganze Jahr über beschenkt, weil ich weiß, dass es kommen wird.
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9.3.2010 von sabina voice.
Gestern Nacht überkam mich eine Unruhe, die ich schon lange nicht mehr verspürte. Es ist dieses Unbehagen in der Magengrube, das immer vor größeren Veränderungen auftritt. Ich habe mich selbst damit beruhigt, dass alles in Ordnung ist. Dabei umgeben mich zurzeit unzählige Kartons mit Andenken an vergangene Zeiten. Es gibt kaum eine Schublade, noch Stapel, die ich nicht durchgesehen hätte. Jedes noch so kleine Teil habe ich gesichtet und auf die zukünftige Bedeutsamkeit für mein Leben hin untersucht. Es ist also noch nicht wirklich alles in Ordnung, wenn man Ordnung so definiert, dass die Dinge ihren Platz gefunden haben. Allerdings zeigt sich im Außen, was sich gerade im Inneren abspielt. Das Verlangen, sich nur noch auf das zu konzentrieren, das mir wichtig und wertvoll ist. Eine bewusste Auswahl zu treffen bedeutet eben auch, sich von Unwichtigem zu trennen - und das tue ich gerade. Dabei gibt es auch eine Kiste mit Gegenständen, bei denen ich mir noch nicht sicher bin, ob ich sie nicht doch brauche. Vielleicht kommen sie irgendwann noch einmal zum Einsatz. Doch wenn ich sie lieben würde - wie all die anderen Schätze, die mich umgeben - würde ich gar nicht lange darüber nachdenken und sie bei mir haben wollen.
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8.3.2010 von sabina voice.
Es müsste wohl eher: “Ich vertraue MIR.” heißen. Das, was wir in anderen sehen, sehen wir mit UNSEREN Augen. Was bedeutet dieser Satz eigentlich? Müsste er nicht besser lauten: “Ich vertraue darauf, dass Du bei mir bleibst, .. dass Du mir treu bist, .. dass Du mir nicht absichtlich weh tust, .. dass du das schaffst oder für uns umsetzt”, er kann also vieles aussagen. Wenn Sie herausfinden wollen, was Ihr Gegenüber damit meinte, müssen Sie schon nachfragen.
Vertrauen ist eine Erwartung. Sie betrifft nicht das Hier und Jetzt, sondern den zukünftigen Verlauf einer Beziehung. Unter dem Appellaspekt betrachtet, kann man ihn auch als Aufforderung an seinen Empfänger verstehen, in einer gewünschten Weise zu handeln. So ganz nach dem Motto, wenn ICH Dir vertraue, dann möchte ich, dass ich es auch weiterhin tun kann, indem Du Dich so verhältst, wie ich es mir wünsche. Man spricht in diesem Zusammenhang auch gerne vom “Vertrauensvorschuss”.
Mit einem Satz, von dem man glaubt, dass ihn jeder auf Anhieb versteht, werden also verschiedene Botschaften übermittelt und man kann ihn auf unterschiedliche Weise interpretieren. Mir wäre es wichtig, Klarheit darüber zu erlangen, was sich dahinter verbirgt, welche Ängste und freudige Erwartungen.
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