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28.2.2010 von sabina voice.
Die Natur schenkte mir ein Hohlkreuz und Skoliose. Meine Schlafunterlage ist sicher nicht gerade die Empfehlenswerteste. Seit ich selbstständig und alleinerziehend bin, hat sich mein Arbeitspensum gegenüber früher verdoppelt. Existenzsicherung und die Fülle an Aufgaben, der selbstgemachte Druck, könnten für manch einen ein Kreuz fürs Kreuz sein. Ohne Stütze wäre diese Last wohl eher schwer zu tragen. Meinem Rücken geht es gut, weil ich - nicht nur ihn - stärke!
Warten Sie nicht ab, bis die Last Sie unbeweglich werden lässt, sondern beugen Sie vor! Wenn Sie nicht alles auf einmal schleppen, sondern verteilen, ist der erste Schritt bereits gemacht. Eine aufrechte Haltung und Muskeln, die Ihr Skelett stützen sind ebenso wichtig, wie die richtige (Ein)stellung. Körper und Geist gehören zusammen. Was Sie (er)tragen wollen, bestimmen SIE, niemand sonst.
Es gibt nicht nur Turnübungen, die Ihren Rücken stärken, Massagen und gute Matratzen. Vergessen Sie alles, was Sie bisher über die Last mit der Last erfahren haben. Was für andere schwer ist, kann für Sie leicht sein. Wenn Sie beginnen darüber anders zu denken, wird es sich bald auch anders anfühlen. Heben Sie mit Leichtigkeit, indem Sie in die Knie gehen, wechseln Sie öfter die Position und gönnen Sie sich einen Ausgleich zur Anspannung.
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28.2.2010 von sabina voice.
Früher habe ich gerne gesammelt, nicht exzessiv, aber die Grundtendenz war die, Dinge um mich herum behalten zu wollen, egal, ob ich sie noch brauchte oder nicht. Wenn man ALLES behalten will, dann kann man sich meist schlecht von etwas trennen. Das verwundert mich heute auch nicht weiter, weil ich schon als Kind, Trennungen als sehr schmerzlich erfahren habe. Ehe ICH mich von meinem Mann trennen würde, würde die Mosel bergauf fließen.
Auf der anderen Seite brachte man mir bei, dass man unangenehme Dinge vergessen kann. “Die Zeit heilt alle Wunden!”, war so ein Satz, den ich oft zu hören bekam. Klar beschloss ich, mich im “schnell Vergessen” zu üben. Das Problem war nur, dass ich viel später erst bemerkte, dass ich gar nicht trennen konnte, zwischen dem, was ich eigentlich doch behalten wollte und dem, was ich tatsächlich lieber schnell vergessen hätte.
Irgendwann, als sich etwas Schlimmes ereignete, fing ich an, darüber nachzudenken. Ich nahm mir die Zeit herauszubekommen, warum manche Dinge in meinem Leben scheinbar falsch liefen. Ich schreibe ganz bewusst “scheinbar”, denn das entsprach nicht MEINER Wahrnehmung, es war die, anderer, nahe stehender Personen. Und das, was scheinbar gut lief, machte mich unglücklich.
Ich habe diese Zeit genutzt, mich informiert und weitergebildet, weil ich, in erster Linie, mir selbst helfen wollte. Ich habe mir damals dabei auch von anderen ENTFERNTEREN Menschen helfen lassen und alles genutzt, was sich anbot, um meine Situation zu verbessern. Ich suchte - ganz unbewusst - nach Ressourcen, diesem Dilemma zu entkommen, denn ich fühlte mich nicht wohl damit.
Ich wollte mich trennen können, wenn ich es möchte und nur die Dinge um mich herum behalten, die ich auch WIRKLICH will! Nun, ich habe es gelernt und bin damit sehr zufrieden. Ich gehe schon länger MEINEN Weg und fahre gut damit. Ich bin nicht mehr ganz so vergesslich wie früher, ich achte bei jeder Information, ob sie mir nützlich sein könnte und BEWAHRE sie dann gut auf - in meinem Gehirn, nicht in der Schublade!
Mit den Trennungen habe ich es allerdings immer noch nicht so. Wenn mir einmal ein Mensch sehr nahe gekommen ist, weil ich es ja auch so wollte, dann trifft es mich immer noch hart, wenn er einfach geht und nicht mehr kommt. Schließlich war man ihm aus ganz bestimmten Gründen einmal sehr nahe gekommen. Andererseits mache ich mir manchmal gerne vor, ich könnte ganz ohne.
Auch das habe ich in den Griff bekommen, weil ich auch dort, auf der Suche nach einem Gleichgewicht war und immer wieder bin. Nun sind aber diese Menschen mitunter ähnlich gestrickt, wie ich - was mich auch nicht mehr wundert - und das führt dann schon manchmal zu Schwankungen.
Mein Leben ist ruhiger geworden, ein gemächlich vor sich hin schippernder Kutter. Sicherlich ist es auch das Alter und die Erfahrung, die mein Temperament gebremst haben. Die meisten Personen aus meinem Bekanntenkreis sind darüber eher glücklich, ich dagegen, würde gerne immer wieder einmal meinen Koffer nehmen - in den alles hinein passt, was ich brauche - und einfach hinaus segeln.
Ich tue das auch ab und zu und kenne doch meinen Heimathafen, an den ich immer wieder gerne zurück finde. Ich tue es nun BEWUSST und weil ICH es wirklich WILL! DAS ist es, was MICH GLÜCKLICH MACHT!
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