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10.9.2009 von sabina voice.
Es ist schon nicht immer so leicht seinen Weg zu finden und selbst wenn man ihn gefunden zu haben glaubt, kann man zeitweise die Orientierung verlieren. Wie ein Schiff auf dem Meer, das seinen Kurs zwar eingestellt, doch immer mal wieder durch Sturm und widrige Zustände davon abweicht. Das Problem ist dabei nicht die Tatsache, dass wir nicht immer geradlinig unterwegs sind, sondern die Gefahr, uns dauerhaft von uns selbst zu entfernen.
Leichter gesagt, als getan. Wenn Sie Ihrer Wahrnehmung vertrauen, dann bemerken Sie auch ohne Kompass, wann die Reise in eine falsche Richtung geht. Es fühlt sich nämlich auch alles andere als richtig an! Aus anfänglichem Unbehagen und langsam aufsteigendem Unmut, wird langfristig entweder nach innen oder außen gerichtete Aggression. Dabei sollte man diesem Unwohlsein erzeugenden Gefühl nachspüren. So könnte es z.B. sein, dass Sie sich zwar in einer Situation mit den Verhältnissen durchaus wohl und trotzdem auch ängstlich fühlen, was einem den Genuss erheblich vermiesen kann. Oder Sie glauben sich in behaglicher Sicherheit zu wiegen, müssen dann aber erkennen, dass Sie stetig auf einen Abgrund zu schippern.
Viele Menschen entscheiden sich für das kleinere Übel und geben einer vorgegaukelten Sicherheit den Vorrang. Bei ihnen könnte gerade in der Überwindung ihrer Ängste, das größte Glück liegen. Andere wiederum, scheinen sich und der Welt beweisen zu müssen, keine Furcht zu kennen und begeben sich und andere grundlos in Gefahr. Das wohltuende Gefühl entsteht nicht durch das Erleben selbst, sondern durch eine Art Kick, den es braucht, um die tiefer liegende Angst zu überlagern.
Wenn Sie darauf achten, was Ihnen wirklich gut tut und was nicht, werden Sie auch dazu fähig sein, immer mal wieder nach dem rechten Kurs zu schauen, um ihn gegebenenfalls zu korrigieren.
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