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30.9.2009 von sabina voice.
Sie sehen Ihre Kinder vor dem Spiegel tanzen, wie sonst nur im Musical? Sie bemerken auch bei sich eine künstlerische Ader, wenn Sie Fuß tippend der handgemachten Musik im Jazz-Club lauschen? Sie schauen in letzter Zeit eher nach einer Gitarre, als nach Handys in Schaufenstern? Leben ist Kunst und Kunst ist Leben. Lassen Sie Ihren Gefühlen freien Lauf und lernen Sie Ihr Instrument zu bedienen.
Ob Sie dazu Ihre Finger Seiten zupfen lassen, auf Tasten drücken, Luft durch schmale Ritzen pressen oder einfach auf irgendetwas trommeln wollen. Sie sollten es tun! Wecken Sie den Künstler in sich. Er schläft vielleicht schon seit Jahren, doch es ist noch viel Zeit zu lernen, wie man seiner Stimmung eine Stimme gibt.
Man kann es mit anderen tun oder allein im stillen Kämmerchen. Man kann es im Studio aufnehmen oder jeden Laut einfach vergehen lassen. Es tut der Seele gut und auch Ihrem Kopf, weil es beide miteinander vereint. Probieren Sie es aus, Sie werden eine tiefe Zufriedenheit spüren.
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29.9.2009 von sabina voice.
Kennen Sie auch den Spruch, dass Man(n) Frau wohl schlecht behandeln muss, damit er sie behält? “Was für ein Unsinn!”, dachte ich erst, aber dann bekam ich ein paar Fetzen eines typischen Frauengesprächs mit, das sich um Männer drehte. Da ging es genau um dieses Thema und es schien zu stimmen. Denen, die uns schlecht behandeln, laufen wir noch hinterher und die anderen bekommen dann das zurück, was uns diese Menschen angetan haben.
Einige lieben die Strategie. Sie planen geradezu den Herz-Schmerz des anderen, damit ihr Wert steigt. Sie machen sich rar, reichen ein Zückerchen und verschwinden dann wieder im Nirvana. Das Ganze wirkt eher wie ein gut geplanter Schachzug, mit dem Ziel: Schachmatt . Das sind dann auch noch diejenigen, die anderen vorwerfen, Kontrollmenschen zu sein. Na bitte schön, was soll denn der ganze Plan anderes, als jemanden zu kontrollieren?
Liebe kann man nicht planen. Wenn man jemanden liebt, dann möchte man einfach nur geben und dem anderen Gutes tun. Man möchte ihn damit überschütten und es nicht in genau eingeteilten Dosen verabreichen. Es gibt auch keine Erfolgsgarantie oder so einen Schwachsinn. Die einen verlieben sich heftig und finden sehr schnell zueinander, die anderen brauchen vielleicht etwas länger bis es funkt, aber da hilft auch keine Strategie.
Wenn wir mehr auf die Taten schauen würden, als auf Worte und Ehrlichkeit nicht mit Schwäche verwechseln, dann ginge uns vielleicht früher ein Licht auf. Aber solange wir immer noch von großen Helden mit schillernder Rüstung träumen, werden wir die wahren Helden wohl nicht erkennen.
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24.9.2009 von sabina voice.
Was uns in der heutigen Zeit fehlt, ist Zeit zum Ausprobieren. Wir sind entweder dermaßen zielstrebig unterwegs, dass uns alles nicht schnell genug gehen kann oder wir dümpeln vollkommen lustlos vor uns hin und tun damit auch nichts. Zwischen “Streben” und “Abhängen” scheint es nicht viel zu geben. Dabei sind das nur die beiden Pole. Das meiste liegt irgendwo dazwischen.
Wenn uns die Übung fehlt, dann haben wir das Wissen noch nicht in den Füßen. Erst mit einer bestimmten Anzahl von Wiederholungen unserer TATEN gehen wir voran und speichern unsere Erfahrungen langfristig. Dieses Wissen ist uralt und doch vergessen wir es immer wieder, sogar in der Schule. Fähigkeiten erwachsen aus Wissen UND Übung, Glaube UND Motivation, Geduld und Spucke, wie der Volksmund sagt. Was schnell wächst, fällt auch schnell wieder zusammen.
Der Fokus - in Lehre und Wirtschaft - sollte beim TUN liegen, nicht allein bei der Wissensvermittlung. Was nützen uns alle möglichen Regeln und Formeln im Kopf, wenn wir sie nicht umgesetzt bekommen? Da pauken Gymnasiasten Differentialrechnung, können Ableitungen und Grenzwerte berechnen, doch wenn man sie danach befragt, WAS sie damit eigentlich bestimmen und wozu, zucken sie fast alle nur mit den Schultern. Das ist in etwa so, als wüssten sie nicht was sie tun, wenn sie im Auto sitzend Gas geben. Was soll sie dazu bringen in der Schule Gas zu geben, wenn Sie den dahinter liegenden SINN nicht verstehen und ihn durch ihre eigenen Erfahrungen nicht vertiefen können?
Bis der “Gähn-Effekt” eintritt - so nenne ich den Zustand, an dem man anfängt sich zu langweilen, weil man etwas ausreichend oft geübt hat - braucht es seine Zeit. Mit dem Wissen und dem Glauben fängt man an. Dann steht man plötzlich vor der ersten Hürde und weiß nicht, wie man sie nehmen soll. Mit ausreichend Selbstvertrauen kann man sie meist bezwingen und versucht weiter, bis man an die nächste vermeintliche Grenze gelangt. Nun fällt es einem bereits leichter, weiter zu kommen, weil man es schon einmal geschafft hat. Man registriert den Fortschritt und wird motivierter und schneller. Nach drei bis vier Wiederholungen ist man dann in der Regel so geschickt, dass man keine Angst mehr vor neuen Herausforderungen hat. Nach der fünften Aufgabe gleichen Prinzips, beginnt bereits die Routine und die Hand wandert gelangweilt vor den Mund.
Das bedeutet aber auch, dass wir mit geringer oder fehlender Möglichkeit des Einübens, bereits vor der ersten Barriere resignierend stehen bleiben. Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich Zeit zum Üben nehmen .. und nicht nur beim Rechnen! ![]()
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20.9.2009 von sabina voice.
Der klassische Lebensstil ist wohl immer noch die monogame Zweierbeziehung. Diese Lebensform beinhaltet ein scheinbar hohes Maß an Sicherheit. Durch das ständige Zusammensein, das Teilen von Tisch und Bett, den gegenseitigen Abhängigkeiten, ist ein Verlassenwerden unwahrscheinlicher und das Befriedigen gewisser Bedürfnisse eher gewährleistet. In Zeiten, in denen die Versorgungsfunktion von Mann und Frau wichtig für die Erhaltung der Familie ist, gehen diese Beziehungen auch meistens noch gut. Dann nämlich, macht es tatsächlich Sinn, füreinander da zu sein und sich nur einem Menschen zu widmen. Doch sollte es uns zu denken geben, dass sich so viele Menschen trennen.
Die existenzielle Sicherheit der Frau ist durch eine bessere schulische und berufliche Bildung immer mehr gewährleistet, wodurch die Versorgungsfunktion des Mannes immer stärker in den Hintergrund rückt. Und auch die Männer können durchaus für sich selbst sorgen und möchten es auch immer häufiger vorleben. Wir sind also nicht mehr zusammen, weil wir uns BRAUCHEN, sondern, weil wir es tatsächlich WOLLEN! Eigentlich eine schöne Entwicklung, wie ich finde, und trotzdem macht sie vielen auch Angst. Denn aus einer solchen Beziehung könnte sich jeder jederzeit lösen. Aber genau diese FREIHEIT bewirkt genau das Gegenteil! Wenn Sie sich immer wieder aus freien Stücken auf Ihren Partner zu bewegen, dann werden Sie einen wichtigen Grund dafür haben. Dann muss diese Person, für Sie, etwas ganz Besonderes haben, das sie auszeichnet.
Die Angst vor dem Verlassenwerden rührt noch aus unseren Kindheitstagen. Dann nämlich, wären wir alleine noch nicht überlebensfähig gewesen. Heute, als erwachsener Mensch, begleiten uns diese Ängste trotzdem noch recht häufig. Unser “inneres Kind” meldet sich da gerne wieder. Machen Sie sich bewusst, dass Sie niemanden an sich fesseln können und auch niemanden zum Überleben brauchen, außer SICH SELBST! Sorgen Sie für sich und andere, weil Sie es gerne tun und sich und anderen damit Ihre Wertigkeit ausdrücken. SICHERHEIT ist ein Konstrukt unserer Fantasie. Sich “sicher fühlen” bedeutet, auf seine eigenen Fähigkeiten VERTRAUEN zu können.
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12.9.2009 von sabina voice.
Wenn ich einer Person gegenüber sitze, sie etwas frage und sie erzählen lasse, dann höre ich nicht nur auf das gesprochene Wort. Was ich noch viel spannender finde, sind Mimik und Gestik, der Tonfall und Rhythmus der Stimme, die kleinen Pausen oder der Blick nach rechts oder links oben. Sie geben viel mehr Aufschluss über den Menschen vor mir, als das, was ihm bewusst ist und er daher nicht einmal selbst über sich sagen könnte. Daher stimmen die Aussagen auch nicht immer mit dem überein, was ich beobachte. Es gibt den Fall, dass alle gesendeten Signale miteinander in Einklang stehen und eben auch sehr oft Unstimmigkeiten. Das Dekodieren dieser Störsignale fällt mir relativ leicht und hilft dem anderen, sich selbst zu entdecken.
Denken Sie z.B. an die Videoaufzeichnung der letzten Feier, die Sie besuchten. Haben Sie sich da fast nicht wiedererkannt? Diese Aufnahme zeigt zwar nur einen Teil von Ihnen, doch es gibt ihn. Genauso sind SIE - eben manchmal. Wer sich selbst kennt, seine Stärken und Schwächen, wird auch besser. Es macht keinen Sinn, eine Person zu verkaufen, die man nicht ist. Sie werden irgendwann bemerken, dass Sie sich eigentlich selbst belogen haben. Ich bin mir dessen bewusst, dass das nicht immer so leicht ist und zuweilen eine Menge Mut erfordert. Wie aber wollen Sie ein Problem lösen, wenn es in Ihren Augen nicht einmal ein Problem gibt? Und in der Regel kommen die Menschen zu mir, weil sie auf der Suche nach der Lösung sind.
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10.9.2009 von sabina voice.
Es ist schon nicht immer so leicht seinen Weg zu finden und selbst wenn man ihn gefunden zu haben glaubt, kann man zeitweise die Orientierung verlieren. Wie ein Schiff auf dem Meer, das seinen Kurs zwar eingestellt, doch immer mal wieder durch Sturm und widrige Zustände davon abweicht. Das Problem ist dabei nicht die Tatsache, dass wir nicht immer geradlinig unterwegs sind, sondern die Gefahr, uns dauerhaft von uns selbst zu entfernen.
Leichter gesagt, als getan. Wenn Sie Ihrer Wahrnehmung vertrauen, dann bemerken Sie auch ohne Kompass, wann die Reise in eine falsche Richtung geht. Es fühlt sich nämlich auch alles andere als richtig an! Aus anfänglichem Unbehagen und langsam aufsteigendem Unmut, wird langfristig entweder nach innen oder außen gerichtete Aggression. Dabei sollte man diesem Unwohlsein erzeugenden Gefühl nachspüren. So könnte es z.B. sein, dass Sie sich zwar in einer Situation mit den Verhältnissen durchaus wohl und trotzdem auch ängstlich fühlen, was einem den Genuss erheblich vermiesen kann. Oder Sie glauben sich in behaglicher Sicherheit zu wiegen, müssen dann aber erkennen, dass Sie stetig auf einen Abgrund zu schippern.
Viele Menschen entscheiden sich für das kleinere Übel und geben einer vorgegaukelten Sicherheit den Vorrang. Bei ihnen könnte gerade in der Überwindung ihrer Ängste, das größte Glück liegen. Andere wiederum, scheinen sich und der Welt beweisen zu müssen, keine Furcht zu kennen und begeben sich und andere grundlos in Gefahr. Das wohltuende Gefühl entsteht nicht durch das Erleben selbst, sondern durch eine Art Kick, den es braucht, um die tiefer liegende Angst zu überlagern.
Wenn Sie darauf achten, was Ihnen wirklich gut tut und was nicht, werden Sie auch dazu fähig sein, immer mal wieder nach dem rechten Kurs zu schauen, um ihn gegebenenfalls zu korrigieren.
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3.9.2009 von sabina voice.
Es ist verrückt, aber die meisten Menschen scheinen mehr Angst vor dem Glück zu haben, als vor dem Tod. Wenn man sie reden hört, dann erzählen sie von Schicksal, von verpassten Chancen, von Dingen, die ihnen einfach nicht gegeben waren. Wenn man ihnen dann Möglichkeiten aufzeigt, die ihnen genau zu dem verhelfen würden, was sie sich angeblich wünschen, dann lehnen sie dankend ab. Wie kann es sein, dass man lieber resigniert und sich sämtliche Chancen verbaut? Wäre es ein Wunder, wenn sich Wünsche erfüllen würden? Sind wir so erwachsen, dass wir nicht mehr an Wunder glauben oder hätten wir dann tatsächlich selbst die Verantwortung für unser Wohlbefinden? Ich will glücklich sein und handele auch entsprechend, was tun Sie?
Wer selbst glücklich und zufrieden ist, wünscht es auch den anderen. Viel Glück!
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1.9.2009 von sabina voice.
Es gibt Phasen im Leben, da erscheint es fast unmöglich, einen hellen Schimmer am Horizont zu erkennen. Die Welt scheint über einem zusammen zu brechen und die Fülle an negativer Energie alles Positive aufzusaugen. Gerade in solchen Zeiten fällt es besonders schwer, positiv zu denken. Der Realist in uns stellt pragmatisch fest, dass die Erfolgschancen winzig klein sind. Viele andere Personen unserer Umgebung - die sich davon distanzieren, Träumer zu sein - verstärken diese Einschätzung der Lage. Es mangelt an Menschen, die uns eine Hand reichen, an der wir uns mit eigener Kraft aus dem Sumpf ziehen. Es ist schon fast eine Kunst, in solchen Situationen weiterhin an das Gute zu glauben und genau nach den Menschen Ausschau zu halten, die uns tatsächlich helfen könnten. In dem Maß, wie wir zu versinken scheinen, verengt sich auch unser Blick und schränkt damit die Reichweite an Möglichkeiten erheblich ein. Wir glauben an den Zufall, wenn er uns Unheil zu bescheren mag oder aber so unwahrcheinlich ist, dass wir den realen Bezug vollkommen verlieren. So denken wir, im Glücksspiel gewinnen zu können, nicht aber z.B. daran, wieder gesund oder/und glücklich zu werden. Dabei würde genau unser verändertes Denken zu einer anderen Sichtweise führen und uns den dicken Ast am Rande des Sumpfes erkennen lassen. Wir würden ihn ergreifen und uns daran hoch ziehen ..
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